Sonntag, 23. März 2008
Report Sydney
1. Internet im Hotel auf Bali war sehr teuer ( 6 Euro pro Stunde)
2. Ausserhalb des Hotels kam ich die ersten Tage wenig, da Sonja krank war und ich zu faul war alleine rauszugehen
3. Ich auch mal ein paar Ruhe haben wollte :D
Jetzt aber erstmal der Bericht zu Sydney:
Frueh morgens machte ich mich von Coffs Harbour auf in Richtung Sydney um noch moeglichst viel von Sydney zu haben. Nach einer 7 stuendigen Fahrt erreichte ich schliesslich mein Ziel. Der Weg dorthin war jedoch auch etwas spannend, da Sydney mit Linksverkehr, vielen Einbahnstrassen und viel Verkehr doch was anderes ist, als die ewig langen Highways der Ostkueste. Als ich jedoch schliesslich ohne Probleme aber mit viel Aufregung die Habour Bridge ueberquerte wusste ich, dass es nicht mehr weit zu meinem Ziel war: Dem Base Hostel im Zentrum Sydneys.
Mit etwas Glueck fand ich es sofort und parkte im gegenueberliegenden Parkhaus. Nach dem Einchecken empfing mich auch schon Sonja. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir fast ausschliesslich im Hyde Park von Sydney, da ich noch etwas geschafft von der Fahrt war bzw. Sonja vom Vorabend :D
Nachdem die Sonne dann engueltig hinter den Hochhausern verschwunden war, zeigte mir Sonja am Abend noch den Darling Harbour. Nach ein paar Drinks ging es schliesslich wieder ins Hostel, da wir am naechsten Tag viel vorhatten.
Am naechsten Morgen wachte ich relativ frueh auf, da sich in einem 10-Bett-Zimmer direkt neben einer Baustelle doch nicht so lang schlafen laesst. Nachdem ich mir im Supermarkt mein Fruehstueck zusammen gekauft hab ging ich zum Darling Harbour um dort zu fruehstuecken, da Sonja noch schlief. Nach einem Besuch im Chinesischen Garten traf ich Sonja und wir gingen zusammen ins Aquarium. Das spannende im Aquarium waren einzig allein die Haie, dieser machten den Besuch echt lohnenswert.
Nach dieser ersten Besichtigung entschlossen wir uns fuer eine Shopping Tour. Sonja traf eine Freundin aus Sydney und ich liess die beiden alleine um mich selber in Ruhe in die tolle Shoppingamtosphare zu stuerzen. Ich versuchte mich echt zurueck zu halten, aber das ist in Sydney echt schwierig. Nach einer 3-stuendigen Shopping Tour ruhte ich mich im Hyde Park aus und wartete dort auf Sonja.
Als sie eintraf suchten wir zusammen noch ein paar Geschenke aus und trennten uns wieder, da ich noch die Aussicht des Sydney Towers geniessen wollte. Der Ausblick war echt phaenomenal. Wieder im Hostel machten wir uns was zum Abendessen und gingen wieder zum Darling Habour, da man dort abends echt gemuetlich was trinken kann.
Am naechsten Morgen gab ich mein Auto ab, besorgte fuer Sonja und mich Fruehstueck und traf Sonja am .... genau Darling Habour :D
Wir machten uns auf dem Weg in Richtung Sydney Opera, da ich bei meinem Ein-Tages-Besuch die Oper nur im Regen gesehen hatte. Nach einer kleinen Wanderung durch den Botanic Garden trennten wir uns, da ich nach Manly wollte und Sonja noch ein paar Stunden fuer sich alleine in ihrem geliebten Sydney haben wollte.
Mit der Faehre fuhr ich also vom Cirluar Quay in Richtung Manly. Von der Faehre hatte meinen einen wunderbaren Blick auf die Oper, die Habour Bridge sowie die Innenstadt Sydneys. In Manly bummelte ich die Promenade entlang, beobachte die Surfer und genoss die ganz spezielle Atmosphaere von Manly. Am spaeten Nachmittag fuhr ich schliesslich zurueck in Richtung Hostel. Auf dem Weg dorthin holte ich fuer Sonja und mich noch etwas Sushi, welches wir vor den neidischen Augen unsere Zimmermates genossen.
Den restlichen Abend verbrachten wir in unserem Zimmer um uns auf die Nacht "vorzubreiten". :D
Mit all unseren Zimmermates ging es schliesslich in Richtung Club. Die Nacht war sehr witzig, mit der Ausnahme, dass einer unser Roommates aus unerfindlichen Gruenden rausgeworfen wurde.
Am naechsten Morgen (unserem Abfahrtstag) spuerte ich die Auswirkungen des erheblichen Goonverzehrs (goon=schlechter australischen billigwein). Da wir um 10 unser Zimmer rauemen mussten, verbrachte ich den restlichen Vormittag im Fernsehzimmer mit einem tierischen Brand und einem harten Karter.
Um 14 Uhr ging schliesslich unser Shuttle zum Fluhafen. Der Abschied von Sydney und von vielen Bekannten war fuer Sonja natuerlich nicht ganz leicht, jedoch hatten wir ja schliesslich noch eine Woche Bali vor uns, die uns den Abschiedsschmerz etwas leichter machte. Auch ich hatte mich in den wenigen Tagen etwas in Sydney verliebt.
Der Bali Report folgt morgen oder in Berlin, da hier in Singapur Internet noch teurer ist als auf Bali.
Frohe Ostern und liebste Gruesse
Sascha
Montag, 17. März 2008
Bali
hab lange nix von mir hoeren lassen und der sydney bericht steht auch noch aus! Zu meiner Verteidigung:
Bin mittlerweile auf Bali und es ist einfach wunderbar. Lagen die letzten 2 Tage fast nur in der Sonne, im Pool oder am Strand! Internet kostet hier im Hotel zuviel, deshalb werde ich in den kommenden Tagen in Kuta mal online gehen und dann ordentlich schreiben. Versprochen. Aber jetzt goennt mir erst mal 2 Tage Ruhe.
Liebste Gruesse
Sascha
Mittwoch, 12. März 2008
Sydney
Sascha aus der Weltstadt!!!
PS: Und sogar gaaaaaanz viele Fotos vom ersten Tag in Sydney! (Chinesischer Garten, Aquarium, Hyde Park, Sydney Tower)
Montag, 10. März 2008
Byron Bay
Nachdem ich aus dem Internetcafe raus bin, wollte ich ja eigentlich gleich zum Strand. Jedoch ist gibt es in der Innenstadt so dermassen viele nette Geschaefte (vor allem Surfer Shops und kleine sympathische Souvenirlaeden) die zum Verweilen einladen. So schlenderte ich schliesslich gute 2/3 Stunden durch die Stadt und goennte mir ein Super leckeres, aber auch preiswertes Sushi vom Band. Es gibt in Byron Bay echt jede Menge nette preiswerte Restaurants.
Nach dem Stadtsparziergang kam ich schliesslich doch noch zum Strand. Dort verweilte ich eine Weile (natuerlich verbunden mit dem Sprung ins Meer), beobachte die Surfer und andere lustige Gestalten. Ich fuehlte mich wie im Paradies.
Bevor die Sonne unergeht wollte ich jedoch noch zu dem Leuchtturm von Byron Bay. Also musste ich mich von dem tollen Strand trennen, natuerlich nicht ohne vorher noch ein kleinen Bier im Beaches zu trinken (wo gerade eine Live-Reggae-Band spielte *sowas-von-geil*). Ich fuhr also den Berg zum Leuchtturm hoch, schoss ein paar Fotos (leider war meine Kamera irgendwann alle) und genoss die nette Atomosphaere dort oben.
Wieder am Zeltplatz angekommen, entschloss ich mich fuer einen 45 minuetigen Sonnenuntergangssparziergang am Strand und duschte anschliessend. Anschliessend fuhr ich wieder in die Stadt, ass etwas, trank ein Bier, hoerte wiedereinmal der Live-Musik, unterhielt mich mit ein paar Schweden und fuhr irgendwann wieder zum Zeltplatz.
Heute morgen wollte ich garnicht fahren, jedoch lockte der Gedanke an Sydney mich schliesslich doch aus den Federn. So fuhr ich die 3 Stunden nach Coffs Harbour, so dass ich morgen "nur" noch 550 km vor mir hab. Nachdem ich eincheckte und im Ort was zu Essen suchte, lernte ich wiederum im YHA Hostel meine Mitbewohner kennen. 2 nette Schweden und einen Englaender. Mit den Schweden unterhielt ich mich einige Zeit und erzaehlte ihnen von Neuseeland und Australien, da sie bisher ausschliesslich in Sydney waren. Ist irgendwie witzig. Vor nicht mal 2 Wochen erzaehlten mir noch Leute etwas ueber die Ostkueste, nun kann ich mein Wissen weitergeben.
Die Schweden wollte noch ein paar Stunden schlafen, da sie die Nacht im Bus nicht schlafen konnten, also ging ich an Strand, der nur 5 Minuten zu Fuss entfernt ist. Dort nickte ich erstmal ein, da ich die Nach nicht gut geschlafen hatte (es regnet irgendwie jede Nacht, aber morgens ist es dann wieder schoen).
Als ich aufwachte, war es schon halb 6. Ich ging es Hostel zurueck und nun sitzte ich hier und werde gleich mit den Schweden ein paar Bier trinken.
Und morgen dann nach Siiiiid-naiiii! :D
euer Sascha
PS: Fotos kann ich hier nicht hochladen, wird nachgeholt, versprochen.
Sonntag, 9. März 2008
Byron Bay
Nach 3 Pitchern Bier holte ich meine Flasche Wodka aus dem Zimmer, die sich bewusst war, dass ihre letzte Stunde geschlagen hat. Nach diesem doch noch sehr witzen Abend wurden wir um 24 Uhr aus dem Aufenthaltsraum geschmissen, da die Leute ja auch mal Feierabend haben wollen. Am naechsten Morgen wurde ich wieder mal gegen 7 Uhr wach (Es war wohl die Aufregung ueber das Hertha-Ergebniss).
Im Duschraum fand ich dann wieder die anderen beiden, welche wie ich nicht gerade fit wirkten. Schliesslich war von der Flasche nix uebrig geblieben. Nach einem abschliessenden Fruestueck mit den beiden Maedels fuhr ich wieder mal weiter Richtung Sueden.
Auf dem Weg nach Brisbane merkte ich, dass hier doch etwas mehr Menschen angesiedelt sind als im Norden. Zum einen wurden die Service Stations an der Autobahn immer voller, zum anderen wurde die Autobahn nun teilweise jeweil 4 spurig in beide Richtungen. Da ich ja nur 2 1/2 Wochen in Australien hab, entschloss ich mich Brisbane auszulassen, da ich Grossstaedte ja genugend kenne. Ich machte deshalb erstmal einen Zwischenhalt an der Gold Coast und zwar in Surfers Paradise.
Die Gold Coast ist echt beeindruckend. Zwar nicht umbedingt schoen (sieht man vom Strand ab), jedoch erinnern die riesen Hochhaueser in unmittelbarer Strandnaehe an die Westcoast der USA oder auch an Miami. In Wirklichkeit sind Surfers Paradise und co jedoch riesige "Konsumstaedte". Doch ich lies mich nicht davon anstecken, sprang kurz in das Meer am ueberfuellten Strand und setzte meine Tour Richtung Sueden fort.
Mein Ziel lautete naemlich Byron Bay. Jeden den ich bisher erzaehlte, ich wolle nach Byron Bay, sei es Tourist, Einheimischer oder sonstwer schwaermt von dieser Stadt. Als ich ankam merkte ich auch warum. Byron Bay ist ein kleiner Ort, umgeben von Strand und Meer indem viele Hippies, Surfer oder einfach Gechillte Leute leben. Es erinnert mich ein wenig an Ibiza, jedoch ohne den Massentourismus, sondern eher an den Hippiemarkt und Cafe del Mar. Doch leider wurde mein Eindruck etwas getruebt....
...da ich kein Hostel bzw. Bett fand. Ich suchte geschlagene 2 Stunden nach einer Uebernachtungsmoeglichkeit. Ich beging den Fehler mich nicht vorher drum zu kuemmern, aber ich bin ja schliesslich Backpacker, die finden doch immer etwas oder? Klar war es Samstag und es war wohl auch eine Art Filmfestival hier, aber sowas hab ich echt noch nicht erlebt, selbst die schaebigste Unterkunft hatte keine Schlafmoeglichkeit mehr. Ich fuhr ein wenig in Richtung Nachbarort und wurde nach langem Betteln fuendig. Ich bin fuer 2 Naechte auf einem Campingplatz ca. 5 km von Byron Bay entfernt in einem Zelt untergekommen. Das Zelt vermieten die normalerweise nicht, aber ich habe wohl Eindruck auf die vermietende Frau gemacht. Nachdem ich meine Sachen ausgepackt hatte und froh war die Nacht nicht im Auto verbringen zu muessen, ging ich zum Strand, der nur 3 Minuten von meinem Stellplatz entfernt liegt und genoss die letzten Sonnenstrahlen und die Tatsache etwas gefunden zu haben.
Nach der Dusche fuhr ich nochmal nach Byron Bay um mich ein wenig in das vielgelobte Nachtleben zu stuerzen. Nach einem tollen Essen bei einem Inder ging es an Strand, beobachte den Sternenhimmel und ging anschliessend ins Beaches. Dort hat man den Eindruck, dass der ganze Ort dort abends hingeht. Ich guckte mir noch die Live-Band an, unterhielt mich ein wenig mit ein paar Leuten, fuhr dann jedoch irgendwann wieder in Richtung Camping Platz und fiel vollkommen fertig ins Bett (die Spuren von gestern waren wohl schuld daran).
Heute morgen schlief ich zum ersten Mal richtig aus (bin halb 10), fruehstueckte ich in Ruhe, plante meine restlichen Tage in Australien und ging in die Stadt um dort mir alles genauer anzugucken. Jetzt bin ich hier und mal gucken, was der restliche Tag und Abend so mit sich bringt. Auf jeden Fall fuehl ich mich hier richtig wohl.
Morgen frueh gehts dann Richtung Coffs Harbour, wo ich die Nacht verbringe um anschliessend am naechsten Morgen wieder zu Sonja nach Sydney zu fahren um dort die restlichen 3 Tage zu verbringen.
Hoffe ihr Berliner verkraftet den BVG-Streik gut.
No Worries.
Sascha
PS: Fotos von Fraser Island sind hochgeladen, ziemlich viele, aber ich hab keine Zeit diese zu sortieren.
Freitag, 7. März 2008
Fraser Island
Ich hoffe ich geh euch nicht zu sehr auf die Nerven, dass ich immer nur schreibe: Es ist schoen, es ist toll, es ist unglaublich. Aber so ist es nun mal zur Zeit. Klar gibt es auch Momente an denen ich gerne in Berlin bei meinen Freunden und meiner Familie war (ja ehrlich), aber ich geniessen die Zeit hier echt sehr.
Aber jetzt mal zu den Details der zwei taegigen Tour. Ich wurde zusammen mit zwei anderen Deutschen (auf die ich nachher noch zurueck komme) um 8 Uhr am YHA mit unserem Bus bwz. unserem Guide, der uns die naechsten 2 Tage durch die Insel fuehrte, abgeholt. Es ging rauf auf die Faehre wo wir nach einer ca. 50 minuetigen Fahrt schliesslich auf Fraser Island ankamen. Von weitem hat mehr erst garnicht den Eindruck, dass es sich hier um eine Sandinsel handelt, da die ganze Insel Gruen ist. Doch spaetestens am Ufer bemerkt man es, da auf dieser Insel alle Strassen aus Sand sind und man nur mit 4 Rad-Antrieb darauf fahren kann btw. darf.
Den restlichen Vormittag verbrachten wir groesstenteils im Bus bzw. im Regenwald und unser Guide hielt oefter an um uns einzelne Phaenomene der Sandinsel zu erlaeutern. Wir hielten zum Mittagessen an einem netten Restaurant an und erste Kontakte wurden miteinander geknuepft (schliesslich verbringen wir ja alle zusammen 2 tage und eine Nacht). Nach dem Mittagessen ging es endlich zum Strand. Dort fuhren wir fast den ganzen Nachmittag entland Zwischenhalts an einem alten Wrack, einem netten Aussichtspool, einer Lagune und einem gesicherten Bereich, indem man im Meer schwimmen konnte. Der Haken am wunderbaren 75 Meilenstrand war naemlich die Tatsache, dass dieser sehr gerne von gefraessigen Haien und anderen Tieren heimgesucht wird, denen man lieber nicht begnen sollte. Der erste Tag verging wie im Fluge, war jedoch echt wunderbar, da das Wetter endlich auch mal mitspielte.
Am fruehen Abend kamen wir schliesslich an einem Camping Platz an. Nach einem kurzen Zwischenstop am oertlichen Shop, wo ich mich mit einigen Bieren eindeckte und einer kurzen Duschen wies uns unser sehr nette Guide die Zelte zu und bereitete anschliessend das Abendessen zu. Neben den 2 Maedels aus meinem Hotel (2 wirklich nette Klavierbauerinnen) schlossen wir an diesem Abend auch Bekanntschaft mit 2 Zuerichern, welche aber eigentlich aus Russland bzw. Lettland abstammen. Nach dem Essen stellten wir fest, dass wir eindeutig zu wenig Alkohol besorgt hatten und machten uns auf den Weg durchs Camping Ground auf der Suche nach ein paar Bier oder einer Flasche Wein. Leider wurden wir nicht fuendig, also verbrachten wir den restlichen Abend damit noch etwas Karten zu spielen und gingen frueh ins Bett, da wir am naechsten Morgen um 6:30 beim Fruehstueck erscheinen sollten.
Es wurde natuerlich bei mir 7 Uhr, was jedoch nicht so schlimm war, da ich nicht der einzige war, der etwas mehr schlaf brauchte. Nachdem Fruehstueck ging es nun weiter Richtung Sueden. Wir machten einen Duenensparzierganngt, machten Halt an einem netten See, liefen einen 2km langen Regenwaldsparzierweg entlang, picnicten, hielten wiederum an einem anderem wundervollen See und die Zeit verging wie im Fluge. Um 4 Uhr erreichten wir schliesslich die Faehre, die uns wieder zum Festland brachte.
Die Tour war wirklich sehr atemberaubend, da wirklich alles dabei war, um die Insel wirklich kennen zu lernen. Fraser Island hat wirklich wirklich verzaubert. Viele einsame Straende, wunderbare klare Seen, jede Menge wilde Tiere (wir sahen Dingos, Rieseneidechsen, jede Menge Voegel etc.) und blauer Himmel.
Jetzt bin ich wieder mit den 2 Maedels in Harvey Bay, werde gleich mit denen was essen und morgne frueh ueber Surfers Paradise ins unkonventionelle Byron Bay fahren.
Fraser Island, ick werd dir vermissen.
Gruesse in die Heimat.
Sascha
PS: Hab ganz viele Fotos gemacht, werde sie wohl in Byron Bay hochladen.
Mittwoch, 5. März 2008
Airlie Beach
Nachdem ich wieder auf mein Zimmer ging lernte ich meine Zimmerbewohner mal richtig kennen. Und das geht natuerlich am besten mit etwas Alkohol. Also holten wir 3 Pakte Weisswein (jeweils 4 liter Tetrapacks). Nach dem die ersten beiden geleert waren entschlossen wir uns mal endlich was zu essen zu machen (es war mittlerweile schon 8 Uhr abends). Der Walise, welcher mit seiner Freundin eine Weltreise macht, kochte uns ein herrliches Curry. Zwar sollte die Kueche um 9 schliessen, aber dank uns und unserem Englaender, der besoffen einfach alle Leute ansprach, konnten wir dort bis ca halb 10 sitzen. Als wir nun endgueltig rausgeworfen wurden gingen wir auf unser Zimmer und kuemmerten uns um den restlichen Wein. Als auch dieser Bottich geleert war gingen wir noch in einen Club. An mehr kann ich mich nich wirklich erinnern, nur dass ich am naechsten morgen viel zu frueh aufgewacht bin, da ich es nicht mehr gewohnt bin wodka red bull zu trinken und somit von der Energiedosis geweckt wurde.
Eine Stunde spaeter sass ich auch schon im Bus, der mich und weitere Leute zu unserem Rafting Boot fuhr. Eine Segeltour fuer die Whitesundays hatte ich nicht bekommen, da sie entweder wegen dem Wetter nicht starteten oder ich einfach den falschen Tag erwischt hatte. War aber nicht so schlimm, weil die Tour war echt der Hammer. Eigentlich hatte ich mich auf eine ruhige Tour auf einem Boot eingestellt. Doch spaetestens nach der Frage unseres Skippers, ob wir alle heute 100 Prozent fit sind, zweifelte ich an dieser Theorie. Die Nachwirkungen des Alkohols waren spaetestens nach 10 Minuten weggespuelt, dafuer sorgte das Adrenalin. Denn das Boot fuhr so dermassen schnell. Sowas hab ich echt noch nicht erlebt. Da das Meer auch sehr "rough" war, kann ich mir jetzt das Skydiving sparen, denn wie wir ueber die Wellen huepften war einfach phaenomenal. Wir hielten immer wieder an ein paar netten Straenden. Fotos hab ich leider nciht so viel gemacht, weil das Wetter einfach scheisse war. Es regnete sogar ab und zu. Ich lernte 4 nette Deutsche kennen und wir genossen den Trip sehr. Auf dem Rueckweg musste eine etwas breitere Dame der Geschwindigkeit Tribut zollen und uebergab sich neben mir. Zum Glueck traf sie das Wasser.
Endlich wieder festen Boden unter den Fuessen fuhr ich weiter nach MacKey, da ich schon mal etwas Strecke gut machen wollte. Ich fand ein nettes Hostel, ging zum Thailaender was essen und genoss mal wieder ein bescheidendes Zimmer ganz fuer mich alleine zu haben.
Heute morgen ging es dann ausgeschlafen bei meinem ersten "Festland-Sonnentag" 650 km in Richtung Harvey Bay. Die 8 stuendige Tour inklusive halbstuendiger Pause und Tankpause war angenehm zu fahren. Die Landschaft war huebsch, aber nicht fotografierwert (sorry daddy :P).
Jetzt bin ich gerade in einem wiedermal wundervollen YHA Hostel angekommen. Werde gleich nochmal zum Strand laufen, ein Sonnenuntergangsbad nehmen und dann mal gucken, wen man hier so kennelernt.
Als Fazit ueber Airlie Beach laesst sich sagen, dass ich sehr angetan war von der kleinen Stadt. Das lag vor allem an der netten Promenade (wieder mal mit Lagune), den jungen Leuten hier, den Leuten, die ich hier kennengelernt hab und an dem tollen Trip an die wunderschoenen Whitesundayislands. Nur das Wetter haette besser sein koennen, aber das wird schon noch.
Gruesse nach Berlin, Sydney und an alle anderen.
Sascha
PS: Fotos kann ich hier leider nicht hochladen, sind eh nichct so viele und nicht so toll. Ich gelobe Besserung.
Dienstag, 4. März 2008
Trip
Liebste Gruesse
Sascha
Montag, 3. März 2008
Eingeregnet
Gut gelaunt aufgrund des Hertha-Ergebebnisses (2:0) fuhr ich also erstmal eine gemuetliche 2 Stunden Tour entlang von vielen Bananenbauemen. nach Airlie Beach. Dort angekommen guckte ich mir erstmal den Strand an und machte einen kleinen Strandsparziergang. Kurz nach dem Weg zum Hotel gefragt erreichte ich schliesslich das von mehreren Seiten angekuendigte Treehouse. Und tatsaechlich. Es war echt nett. Natur pur wurde mir gesagt und so war es auch. Mitten im Regenwald ein aus Holz bestehendes YHA Hostel. Ich lies mich gleich von der Atmosphaere anstecken und packte mich in die Haengematte. Nach einem kleinen Regenschauer entschloss ich mich nochmal in die *Stadt* zu fahren um ein paar Besorgungen zu machen.
Wieder im Hostel lernte ich ein netten Deutschen kennen und wir unterhielten uns den restlichen Abend bzw. lasen etwas. Es war echt ein sehr gechillter Abend.
Am naechsten Morgen wurde ich von Regen gegen halb 7 geweckt. Doch das war nicht nur Regen. Sowas hab ich echt noch nicht erlebt. Und es hoerte auch nciht auf. Nachdem uns gesagt wurde, dass wir weder in die Stadt kommen wuerden geschweige den ich weiter fahren koennte, stellte ich mich schon auf eine weitere Nacht hier ein. Das Fruehstueck und mittag essen musste ich mir zusammen schlauchen bzw. kaufte ich mir an der Rezeption. Doch zum Glueck (da ich ja noch mehr sehen will) hoerte es dann gegen 12 Uhr mittags auf und man sagte uns, die Strassen seien alle befahrbar. Ich brachte Chris (den Deutschen) noch in die Stadt und fuhr dann in Richtung Tully, da dort eine Freundin von mir gerade arbeitet. Auf dem Weg dahin musste ich jedoch erstmal eine "flooded" Strasse ueberqueren. Ich ueberlegte mir ob ich es meinem Auto zutrauen sollte, doch im Endeffekt war es kein Problem. In Tully angekommen erreichte ich die besagte Freundin nicht, also fuhr ich weiter erstmal mit dem Ziel Townsville, da es mittlerweile wieder angefangen hatte zu regnen. Die Fahrt dorthin war auf den ersten 75 km echt anstrengend, aber irgendwann hatte ich die Regengrenze erreicht und ab da war es dann kein Problem mehr. In Townsvillle angekommen; entschloss ich, gleich noch weiter zu meinem urspruenglichen Ziel Airlie Beach zu fahren, da das Wetter passend zum autofahren war. Gegen halb 8 (es war mittlerweile dunkel) erreichte ich schliesslich Airlie Beach.
Dort angekommen mietete ich mich in einem Hostel direkt ueber den oertlichen Clubs ein. Die Fahrt hatte mich doch etwas geschafft, also ging ich nach dem ich eingecheckt hatte, etwas gegessen hatte und mir kurz die Innenstadt angesehen hatte in Richtung Bett. Unser 8 Bett Zimmer hatte sogar ein Fernsehr. Ich unterhielt mich noch etwas mit ein paar Englanedern aus meinem Zimmer und schlief schliesslich fix und fertig ein.
Heute Morgen fruehstueckte ich in Ruhe, wusche endlich mal meine Klamotten, buchte eine Fahrt zu den Whitesunday Islands fuer morgen und machte ein paar Besorgungen. Mal gucken was ich jetzt noch so mache. Vielleicht ein bischen die Tour weiterplanen, weil so ganz ohne planen fuehl ich mich irgendwie unwohl.
Morgen nach der Tour geht es dann erstmal ins 120 km entfernte MacKay, da ich schon etwas auf die tags darauf folgende Tour mit Richtung Fraser Island gut machen will.
Freitag, 29. Februar 2008
Fotos und Videos
Great Barrier Reef
Der Stadtsparziergang gestaltete sich etwas belastend, da es widerlich heiss war, aber dafuer regnete. Viele sagen jetzt wahrscheinlich: na wenigstens war es warm, aber es war so warm, dass das t-shirt nach 10 minuten durchnaesst war!
Naja wie auch immer. Bin ein bischen durch die Stadt gegangen, hab mir die Lagune von Cairns angeguckt (ein kuenstlich angelegter ueberdeminsionaler Pool direkt am Hafen) und einen Kaffee getrunken. Nach einer Stunde bin ich wieder ins Hostel. Dort hab ich mich ein bischen mit meinen Roommates unterhalten, was gegessen, ein bissl gesurft, Karten geschrieben etc.
Da meine Roommates (2 irische Maedels) jedoch am naechsten Tag um 4 Uhr aufstehen mussten und ich auch relativ frueh los musste (7 Uhr 30 am Hafen sein) ging es dann ins Bett, zumal ich noch krass fertig vom Vorabend war!
Am naechsten Morgen regnete es wenigstens nicht und das stimmte mich schonmal froehlich. Zudem war ich ausgeschlafen und gut gelaunt, da ich echt gut geschlafen hab. Schnell schwimmsachen, Sonnencreme in Rucksack gepackt und zum Hafen gelaufen. Dort checkte ich dann auf ein sehr schoenes Katamaran ein. Zu meiner Ueberraschung war auf dem gesamten Boot kein einziger Deutscher, obwohl fast ausschliesslich von Jugendlichen besetzt. Doch das stoerte mich wenig, da man sich ja auch mal auf englisch unterhalten konnte. Nach diversen Smalltalks, einem kleinen Fruehstueck und einer schoenen 2 stuendigen Tour (es schien sobald wir Cairns verliessen die Sonne) kamen wir an einer kleinen mit vielen Voegeln besetzten Insel an. Dort hatten wir die Moeglichkeit zu tauchen, Glas-Bottom Boot zu fahren 0der zu schnorcheln. Ich entschied mich fuer letzteres, da ich ja noch nicht wirklich Taucherfahrung besass. Aber es hatte sich defintiv gelohnt. Das war das beste Schnorcheln was ich je erlebt hab. Wir hatten gut eine Stunde Zeit. In dieser Stunde sah ich so dermassen Fische, ein wunderschoenes Riff und diverse Nemos und Doris. Ich wollte garnicht mehr weg.
Nach diesem Toperlebnis ging es wieder an Deck und Mittagessen stand auf dem Programm. Nach einer erneuten halbstuendigen Tour kamen wir jedoch schnell an einem weiteren Riff an. Auch dort ging es wieder fuer gut 20 Minuten ins Wasser. Das Wasser ist dermassen warm...Dort koennte man sich den ganzen Tag aufhalten.
Auf dem Rueckweg genoss ich an Deck die Sonne. Wir hissten sogar fuer gut 45 Minuten die Segel. Gegen 17 Uhr 30 kamen wir wieder in Cairns an. Auf dem Rueckweg spuerte ich langsam die Konsequenzen des Tages. Trotz 4 maligen eincremen hab ich auf dem Bauch einen Sonnenbrand und im Gesicht gut Farbe bekommen. Aber der Tag troestet ueber die geringen Schmerzen hinweg.
Nachdem ich noch schnell ein Paeckchen bei der Post gekauft hab (mein Rucksack quillt langsam ueber) kam ich wieder im Hostel an. Dort wunderte ich mich, dass in meinem Zimmer die neuen Mitbewohner alle schliefen, duschte schnell und sitze nun am PC. Werde jetzt die kommenden Tage etwas planen, was essen und sehen was der Abend so mitsichbringt.
Gaanz liebe gruesse
Der rote Sascha
Donnerstag, 28. Februar 2008
Sydney und Cairns
Nachdem wir nach eine halben Stunde dann endlich einen Fahrdienst gefunden hatten brauchte dieser eine geschlagene Stunde bis wir endlich im Hotel eintrafen. Und dort wartete auch schon Sonja auf uns (Eine sehr gute Freundin, die fuer 6 Monate Work&Travel in Australien gemachte hat und mit mir bald fuer eine Woche nach Bali fliegt).
Die Freunde auf das Wiedersehen war dementsprechend hoch. Nachdem wir eingecheckt hatten gingen mein Vater und ich schnell duschen waehrendessen jeweils der andere sich mit Sonja unterhielt. Als wir fertig waren und aus dem Hotel traten fing es just in time an zu regnen. Dementsprechend verlief der Hafenrundgang sehr nass. Nach ein paar Fotos von der Harbour Bridge und der Sydney Opera (welche ich euch leider nicht praesentieren kann, da ich ja jetzt alleine reise) rannten wir foermlich in unser (vorab reservierten) Restaurant. Das Essen war verdammt gut und der Alkohol floss auch nicht wenig :-P
Nach einer netten Showeinlage von Sonja (:-D) verabschiedete sich mein Vater in Richtung Hotel. Sonja und ich besuchten noch 2 Bars aus denen wir jeweils rausgeworfen wurden (schlossen erstaunlich frueh) und amuesierten uns praechtig an diesem Abend. Ein bischen alkoholisiert ging es schliesslich ins Hotel zurueck, da es heute morgen wieder um 7 Uhr hiess: Aufstehen!
Nachdem ich die Sachen gepackt hatte, endete schliesslich eine ueber 3 Wochen lang groessenteils gut funktionierende Reisetour mit meinem Vater zusammen. Auf diesem Wege nochmal vielen lieben Dank, dass du das alles ermoeglicht hast und wir uns doch so gut verstanden.
Ein Taxifahrer, der mir seine ganze samoarische Lebensgeschichte erzaehlte, brachte mich schliesslich zum Flughafen. Nach wieder einmal 45 Minuten Verspaetung und einem 3 stuendigen Flug kam ich nun in Cairns an. Cairns liegt ziemlich weit noerdlich der Ostkueste Australiens und ist bester Ausgangspunkt fuer das Great Barrier Reef.
Als ich ausstieg lief ich erstmal gegen eine Wand. Es hatte naemlich 30 suptropische Grad Celsius. Das pervese dabei war, dass es jedoch in Stroemen regenete. Die naechste Ueberraschung erwartete mich auf dem Parkplatz. Mein Mietwagen, der mich die 2500 km lange Ostkuestenfahrt innerhalb von 2 Wochen suedlich mit Ziel Sydney verfrachten soll, ist ein Schaltwagen. Ist ja im Endeffekt kein Problem, jedoch ist hierzulande ja linksverkehr. Sprich Schaltknueppel links, Blinker rechts etc.
Doch Die 5 km bis ins Zentrum bekam ich eig. ohne Problem hin (sehen wir mal von ab, dass man manchmal noch blinker mit scheibenwischer verwechselt). Ich hatte mir im Vorfeld schon ein Hostel ausfindig gemacht und im Internet reserviert. Dort angekommen checkte ich ein, brachte meine Sachen ins 4-Bett-Zimmer und lies das Auto im anliegenden Parkhaus stehen.
Ab ging es in die Stadt um erstmal was zu essen zu finden. Bei einem kleinen Sushiladen wurde ich fuendig. Nachdem Essen machte ich mich auf den Weg hierher und schreibe nun, da es draussen immernoch in Stroemen regnet :( Werde aber gleich trotzdem noch ein bischen in der Stadt rumlaufen und herausfinden was Cairns so bietet. Morgen steht erstmal ein Segeltourn auf dem Programm.
Bis dahin schoene Gruesse
euer
Sascha
Dienstag, 26. Februar 2008
Die letzten Tage in Zauberland
Nachdem wir uns stadtfein gemacht hatten (was in Auckland wirklich nötig ist) liefen wir zu aller erst zum Wahrzeichen Aucklands: Dem Skytower! Mit 312 Metern der höchste Turm der südlichen Hemisphäre. Unter dem Skytower fanden wir ein nettes Café indem das bisher beste Frühstück Neuseelands aßen (oder kam es uns nur so vor, weil es der letzte Tag war?).
Nach diesem perfekten Start in den Tag fuhren wir in einem Fahrstuhl mit Glasboden (mein Vater war nicht so begeistert) fast bis in die Wolken (:-D). Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten (in der Etage für die Bungee Jumper ausgestiegen) erblickten wir nun ganz Auckland (offizielle Sichtweite: 80 km). Der Ausblick war einfach genial. Doch das Gefühl auf Glas zu stehen war doch etwas eigenartig:
Nachdem wir dort doch eine Weile zugebracht hatten ging es wieder runter bzw. gleich weiter in die Innenstadt. Dort „inspizierten“ wir noch ein paar Geschäfte (Quicksilver und Billanbong) bzw. tranken in einem netten Café einen Latte Machiato. Das eigentliche Highlight dieses Café war jedoch die Tatsache, dass wir direkt an der Haupteinkaufsstraße saßen und uns somit gut eine halbe Stunde dem „People-watching“ hingaben. Dabei stellten wir fest, dass in Auckland ziemlich schöne Menschen rumlaufen, wobei die meisten echt Geschmack in Sachen Mode haben.
Nach einem kurzen Abstecher in unserem Hotel ging es nun weiter zum Hafen. Dort entschieden wir uns für eine 90 minütige Hafenrundfahrt, die echt nett war und uns wiederum einen besseren Eindruck von Auckland bescherte. Wieder festen Boden unter den Füßen ging es jedoch gleich wieder aufs Wasser. Wir nahmen die Fähre nach Davenport, einem wunderschönen gegenüber der Innenstadt gelegenen Stadtviertel von Auckland. Nachdem wir einen ehemaligen Vulkan bestiegen hatten wir wiederum einen wunderbaren 360 ° Blick über Auckland bzw. der Küste. Wir waren echt begeistert von diesem netten Fleckchen Erde und spätestens jetzt vollkommen beeindruckt von Auckland. Davenport machte für den Eindruck als den verwirklichten amerikanischen Supertraum. Zwar waren die Häuser nicht groß oder superschön, aber die Lage ist einfach perfekt. Ich werde versuchen in den kommenden Tagen noch ein Video dazu Hochzuladen, so dass ihr es begreifen könnt.
Nach diesem kleinen Stadtviertelspaziergang aßen wir in einer netten Pizzeria zum letzten Mal in Neuseeland zu Abend. Die Fähre brachte uns schließlich pünktlich zum Sonnenuntergang wieder zurück in die Innenstadt.
Das Fazit dieses Tages bzw. dieses Urlaubs kann man eigentlich nicht in Worte fassen. Ich versuch es trotzdem. Wer von Neuseeland begeistert ist, der wird Auckland lieben….
Nach dem doch anstrengenden Tag fielen wir geradezu in die Betten. Jetzt warten wir auf unser Shuttle zum Flughafen, von dem wir dann nach Sydney fliegen. Ich werde versuchen die kommenden Tage ein Neuseeland Resümee zu schreiben, aber erstmal muss ich das alles sacken lassen…
PS: musste schnell schreiben, also wer fehler findet, darf sie behalten.
Montag, 25. Februar 2008
Zugreise
Die Zugreise begann wie angeküdigt höllisch früh. Am Bahnhof angekommen, holten wir noch schnell unsere Tickets und verzehrten einen kleinen Frühstückssnack. Anschließend betraten wir den "Overlander"-Zug. Es war ein ziemlich kleiner Zug mit einem hübschen Abteil. Auf den Sitzen hatte man jede Menge Platz.
Die Zugfahrt war wunderschön, aber doch zu lang (inklusive Verspätung 13 1/2 Stunden). Auf der Fahrt wurde viel gelesen, geschlafen oder einfach nur die wundervolle Landschaft genossen.
Um 21 Uhr kamen wir schließlich im Bahnhof von Auckland an. Von dort aus ging es mit einem Taxi schnell ins Hotel, schließlich hatten wir hunger. Nach dem einchecken machten wir uns auf eine halbstündige "Essenssuch-Tour" durch die Stadt und lernten dabei schonmal den harten Kern der Innenstadt kennen.
Auckland selber macht bisher einen guten Eindruck. Inwieweit sich dieser bestätigt werde ich nun herausfinden...
Lg
Sascha
PS: Kajak Tour Videos sind online, sowie Fotos von Nelson, Wellington und der Overlander Tour. Wie immer rechts zu sehen.
Sonntag, 24. Februar 2008
Nelson und die Reise nach Wellington
Zum ersten Mal konnten wir mal wieder richtig ausschlafen (ausschlafen heißt bis 9 Uhr zu schlafen ! ! !). Das Wetter gab uns dazu aber auch einen guten Grund: Es regnete den ganzen Tag in Nelson.
Trotzdem liessen wir und davon erstmal nicht abbringen. Zu aller erst ging es in ein Café in der Innenstadt frühstücken. Das Café war sehr kultig, sprich Menschen jedes Alters, funkige Musik, (lesbische) nette Kelnerinnen. Direkt neben unserem Frühstücksplatz fand am Samstag morgen der wöchentliche Markt statt. Dies war auch der eigentliche Grund unseres Tripps in die Innenstadt, da der "Lonly Planet" einen Marktbesuch als "must-have" beschrieben hatte. Der Markt war echt toll. Nicht wie bei uns es oft üblich ist nur mit gemüse oder billigen Ramsch T-Shirt Ständen. Auf diesem Markt gab es wirklich alles: Von Massagen bis Schmuck, von Früchten bis gebrannte Mandelsstände. Auch der Regen konnte die nette Stimmung auf diesem Markt nicht verderben.
Nach einem kleinen Stadtbummel mit kleinen Besorgungen für die kommenden Tage ging es am Nachmittag wieder ins Hotel. Dort relaxten wir den Rest des Nachmittages bzw. surften etwas im Internet und packten unsere Sachen für die kommenden Tage.
Am Abend gingen wir in Richtung Hafen. Wir hatten uns wiederum aus dem "Lonely Planet" ein Restaurant ausgeguckt. Leider waren sowohl dies als auch zwei andere Restaurants ausgebucht. Doch letztendlich fanden wir noch ein nettes Restaurant mit ausgezeichneten Fischgerichten.
Am nächsten Morgen war mal wieder viel zu früh aufstehen angesagt. Grund dafür war unsere Fahrt nach Picton, von wo aus uns die Fähre nach Wellington bringen sollte. Die Tour dahin auf dem "Queen Charlotte Drive" (die wir uns jedoch selbst ausgesucht hatten) war nix für schwache Nerven. Das war glaube ich die kurvigste Straße in meinem Leben und ich hab wirklich schon diverse Alpenstraßen passiert.
Nachdem wir unser Auto nach knapp 3 Wochen nun abgaben (*schluchz*), checkten wir auf der Fähre ein. Die 3 stündige Überfahrt war trotz schlechtem Wetter echt angenehm, da es die Fähren für ca. 1000 Personen Platz finden und somit einiges aushalten müssen.
In Wellington angekommen, hatte sich das Wetter leider nicht gebessert. Wir fuhren mit dem Taxi zum Hotel um dort einzuchecken. Kurz die Sachen ins Hotelzimmer geschmissen und ab ging es in die Stadt. Leider war es Sonntag und inwzischen schon 17 Uhr 30 somit war uns die Hauptattraktion der Stadt (ein echt tolles Museum) nicht zugänglich. Nach einer kleinen Erkundungstour durch die bisher mit Abstand größte Stadt Neuseelands (und gleichzeitig Hauptstadt) erlebten wir jedoch noch einen Höhepunkt. Wir bekamen mit etwas Glück einen Tisch in einem echten Maori Restaurant. Das Essen war echt richtig gut und mal eine willkommende Abwechslung.
Nun bin ich schon wieder im Hotelzimmer und gleich gehts auch wieder ins Bett, da das leider unser einziger Tag in Wellington war und es morgen früh um 7 Uhr 20 (!) mit dem Zug nach Auckland geht.
Hoffe euch gehts gut.
Liebe Grüße
Sascha
Samstag, 23. Februar 2008
Die Kajak Tour
So liebe Freunde die Kajaktour ist nun vorbei. Doch wie immer erstmal alles von Anfang an.
Gegen Mittag erreichten wir unseren Ausgangspunkt für die Kajaktour, die wunderschöne Stadt Nelson. Diese kleine Stadt im Norden, direkt an der Tasman Sea gelegen ist einer der größten Städte der Nordinsel. Nachdem wir den bisher besten „Flat White (ähnlich unserem Milchkaffee) in einem netten Café direkt an der Hauptstraße tranken, erkundeten wir die nette Stadt bzw. suchten unser Domizil für die Nacht, welches sich nur eine Straße weiter befand. Aus diesem Rundgang wurde eher ein Shopping Nachmittag, da Nelson echt nette Cafés und Geschäfte zum Verweilen hatte. Am besten gefiel mir zum einen ein nettes Geschäft, indem es nur Klamotten für vor allem junge Männer gab, indem ich dann auch gleich 2-3 Sachen (für low) kaufte sowie ein kleines Café, welches den Eindruck einer kubanischen Cocktailbar machte. In dieser kleinen Bar mit nettem sonnigem Hinterhof genoss ich dann erstmal einen Cuba Libre mit dem ich mich nun endgültig im Urlaub angekommen fühlte.
Nachdem wir unsere kleine Shopping Tour beendeten checkten wir im Hotel ein und reservierten schon mal ein Tisch im hauseignen japanischen Restaurant. Nachdem super Essen (endlich mal wieder Sushi) inklusive Showeinlagen des japanischen Kochs vor unseren Augen packten wir unsere Sachen für den morgigen 3-Tages Trip im Abel Tasman National Park und gingen früh schlaf
en, da es wieder einmal am nächsten morgen früh rausging:
Nachdem nach 45 minütiger Wartezeit (uns wurde gesagt, der Bus würde um 7:30 Uhr kommen, er kam letztendlich um 8:15 Uhr) und diversen nervösen Anrufen meines Vaters bei der dazugehörigen Organisation, wir endlich eingesammelt wurden, konnte der Trip nun beginnen. Zu allererst mussten wir unsere schön in meinem Backpacker-Rucksack zusammengepackten Sachen in 2 kleine Taschen und in Handgepäck Rucksäcke umpacken. Nach dem Einchecken am dazugehörigen Office und der gerade genannten Pack-Arie ging es nun zu der Ablegestelle der Kajaks. Unsere Kajak-Clique war sehr multikulturell angehaucht (jeweils ein schottisches, kanadisches, englisches sowie australisches Pärchen), jedoch wie sich im Laufe der Tour herausstellte auch sehr nett und freundlich. Die beiden Guides (Lauren und Brucy-Boy) kamen natürlich aus Neuseeland. Nach der Einweisung sowie des Verstauens unseres Gepäckes ging es nun jeweils zu zweit ins Wasser. Man merkte gleich zu Anfang, dass
das Schlafen ei
nem abends sicher nicht schwer fallen würde.
Die Tour begann jedoch sehr ruhig. Die beiden Guides vor allem Brucy-Boy erklärte uns während der Fahrt einiges über die Landschaft des Abel Tasman Nation Parks. Nachdem wir in einer netten Bucht mit Sandstrand pause machten, war ich jedoch froh endlich ins Kühle nass zu springen und am Strand etwas zu essen bzw. etwas schlaf nachzuholen. Viel zu früh (aus meiner
Sicht) ging es
jedoch schon alsbald weiter. Und wie es weiter ging…Zwar sagte uns Bruce, dass es etwas „windy“ werden könnte, aber damit hatten wir wirklich nicht gerechnet. Die Tasman Sea war dermaßen „rough“, dass ich mir vorkam wie auf einer Rafting Tour. Also erstmal nix von wegen „gemütliche Tour durch wunderschöne Buchten“. Ich hatte das Gefühl, dass man kein Meter vorwärts kam, da die Wellen echt teilweise mind. 1 Meter hoch waren (hört sich zwar nicht viel an, aber ist echt verdammt viel mit einem Kajak). Endlich den rettenden Strand erreicht, erklärte uns mister „nice-guide“, dass wir noch mal raus müssten, aber wirklich nur „um die Ecke“. Ich dachte ich spinne und wollte schon aufgeben, auch die anderen waren nicht wirklich begeistert. Doch auch die letzte Hürde packten wir und erreichten endlich unser
Tagesziel: Eine wunderbare Lodge in der Tasman Bay. Leider war gerade Ebbe, also mussten wir die Kajaks über den halben Strand zum Steg schleppen. Wir hatten ja noch genug Kraft (Achtung Ironie! :-D). Nach diesem letzten Kraftakt, gab es die ersehnte Dusche sowie eine Kleinigkeit zu essen. Jetzt wurde mir auch bewusst, wie wunderschön es hier doch eigentlich ist:
Während des Abendessens unterhielten wir uns sehr nett mit Engländern, die auch zu unserer Reisegruppe gehörten, jedoch wanderten, anstatt Kajak zu fahren. Aber auch nach dem Essen kam man mit anderen Leuten in der Lodge ins Gespräch. Wir Kajak-Fahrer waren das Gesprächsthema Nummer eins, da auch den Wanderern die „Rough-Sea“ aufgefallen war. Am Abend zollte der Tag mit unseren Taten nun Tribut. Bevor es dunkel wurde, war ich eingeschlafen.
Am nächsten Morgen wurden unser
e Gebete erhört. Die Tasman Sea hatte beschlossen heute ganz ruhig zu bleiben. Nach dem Frühstück ging es mit Muskelkater wieder ins Kajak. Die ersten Meter waren zwar hart, aber die Landschaft entschädigte schon bald die Schmerzen des Vortages. Neben wunderhübschen Buchten bekamen wir an diesem Tage auch naturgeladene Lagunen, kleine Pinguine und Rochen zu sehen. Das Highlight war jedoch „Tonga Island“. Auf dieser kleinen Insel lebten einige Robben. Zwar hatte ich bereits in den Fjorden Robben gesehen, jedoch war es diesmal viel beeindruckender. Wir fuhren bis zu 2 Meter an die Robben heran. Wir sahen sogar wie einige Personen mit den Robben zusammen schwammen. Unsere Guides wurden deswegen jedoch von einem Aufsichtsboot ermahnt (man muss mit Kajaks mind. 20 Meter Abstand von der Insel halten).
Die Kajaktour endete am frühen Nachmittag an einem Strand, an dem wir ca. eine Stunde rasteten und auf die Wanderer warteten. Nachdem ein Wassertaxi (welche von Strand zu Strand fahren) unsere Kajaks eingesammelt hatte, ging es nun auf einer ca. 2 stündigen Wandertour zu der nächsten Lodge.
Nach dieser wunderbaren Wanderung (ich bin ja nun wirklich kein Wanderfreund) erreichten wir diese am frühen Abend. Ich hätte echt nicht gedacht, dass man die letzte Lodge hätte toppen können. Doch auch hier genossen wir wieder einen Super-Ausblick, die letzten Sonnenstrahlen und wieder diverse nette Gespräche.
Viel zu früh (7:30 Uhr Frühstück; 8:30 Uhr Abgang) ging es auf eine letzte Wandertour durch den Abel Tasman National Park. Diese 3-stündige Tour hatte es aber noch mal in sich. Zwar war diese nicht wirklich schwierig, dafür jedoch echt abenteuerlich. Die frühe Abgangszeit war deshalb nötig, da man auf diesem Wanderweg auf Ebbe/Flut achten musste. Man empfahl uns erst einmal mit „Strandschuhen“ zu starten. Ich also die Flip-Flops rausgeholt und los ging’s. Nach ca. 20 Minuten mussten wir jedoch einen Fluss überqueren, der gerade dabei war zu steigen. Es war ein herrliches Bild, wie wirklich alle bis zum Bauch im Wasser standen um diesen Fluss zu überqueren (ich hatte übrigens die Flip-Flops dafür ausgezogen).
Leider war das Wetter an diesem Tag sehr bewölkt. Doch war dies für die 3 stündige Wanderung vielleicht gar nicht so schlecht, da man doch 2-3 Berge überqueren musste. Am Zielpunkt angekommen wurde nach einer ca. 1 ½ stündigen Wartezeit von einem Boot abgeholt. Auf der zweistündigen Bootsfahrt zurück wurde einem erstmal bewusst, was für eine Strecke wir mit Kajak bzw. zu Fuß zurück gelegt hatten.
Nach der Bootstour brachte uns der Bus zurück nach Nelson, wobei der Abschied von den Anderen doch sehr herzlich war. Schließlich hatten man immerhin 3 Tage miteinander verbracht. In Nelson wurde der aufkommende Heißhunger (hatten den ganzen Tag fast nix gegessen) schnell mit 2 Burger (von Burger King) gestillt und im Hotel eingecheckt. Am Abend gingen wir dann ins hoteleigene Restaurant noch mal richtig essen und genossen nach der Natur doch auch wieder das „Stadtleben“ von Nelson.
Als Fazit lässt sich sagen, dass diese Tour trotz aller Strapazen das i-Tüpfelchen des bisherigen Neuseeland Aufenthaltes war. Zwar verbringen wir noch 5 Nächte in Neuseeland, aber diese werden wohl eher sehr stadtlastig und im Schnelldurchlauf durchlebt. Diese Tour fasst im Endeffekt alles zusammen, was Neuseeland so beeindruckend macht: Natur pur, super Wetter, nette Menschen und dazu kommen hier halt noch einsame Strände sowie wundervolle Buchten zum schwimmen.
PS:Die dazugehörigen Videos gibt es später. Hat hier gerade nicht geklappt. Dafür gibt’s wieder aktuelle Fotos bei Picasa.
Dienstag, 19. Februar 2008
Relaxen an der Westküste
Zwar fand Hokitika keine wirklich große Erwähnung im Reiseführer (außer die Jade-Verkäufe), aber als wir dort ankamen waren wir doch positiv überrascht. Wir hatten nämlich Glück, dass unser Hotel (welches uns wiederum der Hotelchef aus dem Fox Glacier empfohlen hatte) echt schön war. Das Beste war jedoch, dass wir direkt am Strand waren, somit ideale Aussicht auf das Meer hatten. Spontan entschieden und von den erneuten Eindrücken überwältigt, entschlossen wir gleich 2 Nächte dort zu verbringen.
Den Rest des Abends (hatten ja heute wirklich viel erlebt) verbrachten wir auf unserem Balkon, genossen das schöne Wetter, die traumhafte Aussicht und sahen einen wunderschönen Sonnenuntergang. Zwischendurch beobachte ich noch entzückt, wie sich ein Brautpaar (mit Familie) ca. 1 ½ Stunden am Strand fotografieren lies. Nach dem Sonnenuntergang meldete sich unser Magen zu Wort. Wir erhofften noch irgendwo was zu essen zu bekommen und wurden nicht enttäuscht. In einem netten (von französischen Aussteigern gegründeten) Restaurant „Cafe de Paris“ bekamen wir noch richtig gutes Essen (es war immerhin schon halb 10).
Den nächsten Tag verbrachten wir damit, mal vollkommen zu entspannen. Das Wetter war vormittags zwar nicht so dolle, aber am Nachmittag zog es eigentlich wie immer auf. Somit gammelten wir fast den ganzen Tag auf der Terrasse oder am Strand.
Das Highlight des Tages kam jedoch am Abend: Wir hatten eigentlich vor, in unserem netten Hotelrestaurant (direkt am Strand gelegen) zu essen. Jedoch war das Restaurant (wie am Vorabend) aus mysteriösen Gründen ausgebucht, denn eigentlich war die Stadt gähnend leer. Naja ist ja nicht so schlimm, es gibt ja noch unser nettes Restaurant von gestern…dachten wir uns zumindest. Doch auch dieses war ausbucht (War nicht letzte Woche erst Valentinstag?!). Gefrustet suchten wir in dieser Kleinstadt ein vernünftiges Restaurant. Wir hatten jedoch mittlerweile echt Hunger und entdeckten ein „China Restaurant“. Als wir rein kamen, wollten wir erst umkehren, dachten uns aber, so schlimm kann es schon nicht werden. Wir lagen leider falsch! Mein Vater bestellte als Vorspeise eine Ei-Nudel-Suppe (warum auch immer). Das Ergebnis sah im Endeffekt so aus, dass eine Brühe mit extrem langen Nudeln und 2 Spiegeleier in der Suppe schwammen. Es sah echt widerlich aus und schmeckte auch so. Die Bedienung (eine Asiatin schlürfte (kein Witz) zu unserem Tisch und deckte die fast unangerührte Suppe ab. Das Highlight kommt aber noch: Die Köchin, ein Mannsweib, welche aussah als sei sie gerade aus dem Knast ausgebrochen (mit Tatoos auf beidem Oberarmen, welche übrigens größer waren als meine) brachte uns unser Essen. Selbst Peter von Frosta hätte dieses Nasi Goreng nicht mal im Ansatz so krass schlecht hinbekommen. Mittlerweile hatten wir echt Angst um unsere Gesundheit. Zum ersten Mal in meinem Leben verließ ich ein Restaurant vorzeitig. Als die Bedienung uns fragte, warum wir denn schon gehen würden, sagten wir nur schnell „not our kind“ und rannten fast aus diesem Laden. Ich bin ja sonst echt nicht so pingelig, aber das war echt die Härte. Der Hunger war erstmal vergangen und wir kippten uns in der nächsten Bar erstmal den Alkohol in Rachen, der Gesundheit wegen.
Am nächsten Morgen waren wir zwar froh das kleine Nest zu verlassen, jedoch auch mit einem tränenden Auge, da das Hotel mit dem Meerblick echt toll war. Mit etwas Jade im Gepäck (hatten wir am Vortag gekauft) war es langsam Zeit die Westküste hinter sich zu lassen und uns auf den Weg in Richtung Nelson zu machen.
Auf der herrlichen Tour entlag der nördlichen Westküste kamen wir unter anderem an den berühmten „Pancake Rocks“ vorbei. Eine Erklärung für diese seltsam geformten Küstensteine, entnehmt ihr am besten der Wikipedia Erklärung. Es war auf jeden Fall wieder mal sehr beeindruckend. In Westport (der größten Stadt an der Westküste) aßen wir lecker Mittag und verließen nun endgültig die Westküste.
Auf dem Weg nach Murchison (unserem nächsten Ziel) ging es den romantischen „Buller River“ entlang in Richtung Norden. Unterwegs kamen wir dann noch an der längsten Hängebrücke Neuseelands vorbei. Parallel zur Hängebrücke gab es eine Art „Swing-Bahn“ (vergleichbar mit der Seilbahn an Kinderspielplätzen) mit der Mann sich über den Fluss schwingen lassen konnte. Dort entstand auch dieses Video:
Nach diesem Akt kamen wir kurz darauf in Murchison an und suchten mal wieder ein nettes Hotel. Erst einmal bekamen wir zwar zwei Absagen, letztendlich wurden wir jedoch fündig und verbrachten die Nacht in einem netten Motel.
Am nächsten Morgen ging es weiter zu unserem jetzigen Aufenthalt Nelson (einer wunderschönen Strandstadt). Doch den Eindruck von Nelson erzähl ich euch erst in 3 Tagen, da es morgen früh erstmal zu einer 3-Tages-Kajak Tour geht.
Also seid nicht ungeduldig liebe Zielgruppe und lest noch mal in ganzer Ruhe den Blog und guckt euch die Fotos auf Picasa an.
Knutscha
Sascha
Sonntag, 17. Februar 2008
blubbidiblub
Viel Spaß
PS: hier noch ein video, die vögelgeräusche sind einfach der hammer
*update*
Fotos von Wanaka und "Der weg zum Fox Glacier" sind bei picasa auch online (rechts seht ihr sie) oder hier der direkte Link zum gesamten Album:
http://picasaweb.google.de/sascha4friends
Die Gletscher
Vorab erzähle man uns, dass es an der ganzen Westküste wohl keine freien Hotels mehr geben würde. So dramatisch war es im Endeffekt nicht, jedoch konnten wir deswegen keine weitere Nacht in unserem Hotel bleiben. Also wieder das gleiche Prozedere: Früh morgens Sachen ins Auto geschmissen und weiter geht’s.
Wir wohnten zwar in Fox Glacier, aber wirklich gesehen hatten wir bisher nix von der bekannten Touristenattraktion. Dies holten wir gleich nach dem Frühstück nach und machten uns mit dem Auto auf zu dem etwas weiter entfernten Parkplatz des Fox Glaciers. Nach einem ca. 1 stündigen echt spannenden Marsch (über Flüsse etc.) kamen wir an der Gletscherzunge an. Ich hätte vorher echt nicht gedacht, dass das so beeindruckend wäre. Aber diese Eismassen wirkten enorm einschüchternd und interessant zu gleich. Zwar war der Gletscher hier nicht gerade hübsch, da an der Gletscherzunge (das Ende des Gletschers) sich viel Geröll gebildet hat, aber doch furchteinflösend (wohl auch wegen diverser „Dangerous“ oder „Risk“ Schilder).
Das absolute Highlight des Tages wartete jedoch ca. 25 km entfernt auf uns. Wir hatten uns entschlossen ein Hubschrauberrundflug zu machen. Die Auswahl an Flügen ist zwar sehr vielfältig, jedoch auch sehr abhängig vom Wetter. Wir hatten Glück und bekamen ein Flug für 14 Uhr auf dem Franz-Josef-Gletscher. Die Zahlung sollte jedoch auch erst dann erfolgen, da sich die Wetterverhältnisse in den Bergen erfahrungsgemäß schnell ändern können. Da wir noch 2 Stunden Zeit hatten, fuhren wir diesmal zum Ende des Franz Josef Gletscher (einige paar Kilometer von der „Stadt“ entfernt). Dort machten wir erneut eine kleine Wanderung, jedoch diesmal zu einem spektakulären Viewpoint, anstatt zum Gletscherende. Das Wetter war zu diesem Zeitpunkt gerade aufgeklart (am Fox Glacier hatte es noch geregnet) und so schossen wir echt schöne Fotos an einem kleinen Teich, an dem sich diesmal der Gletscher spiegelte:
Dann war es endlich soweit:
Der Helikopterrundflug stand an!
Das Wetter ermöglichte einzig ein 20 minütigen Flug um den Franz-Josef-Gletscher inklusive Landung auf dem Gletscher. Doch diese 20 Minuten waren einfach richtig geil!
Mit uns im Heli flog (leider) eine 4 köpfige asiatische Familie. Bei dieser Familie traf das Vorurteil über Asiaten mit Kameras nun wirklich zu. Die Mutter hatte die ganze Zeit über die Videokamera laufen, der Vater und der Großvater waren die ganze Zeit am fotografieren. Ich gebe ja zu, wir machten auch viele Fotos, aber nunja…Aber jetzt zu den guten Seiten des Fluges:
Es war einfach phänomenal. Die Aussicht, die Landung mitten auf dem Gletscher, zum ersten Mal Helikopter geflogen, der Gletscher, das Meer im Hintergrund….einfach unbeschreiblich:
Als der Heli wieder in Franz Josef landete, konnte ich gar nicht fassen, was ich gerade erlebt hatte.
Westcoast
Der Weg von Wanaka bzw. Queenstown zur Westküste gilt als einer der schönsten Alpenstrecken der Welt. Grund dafür sind mehrere Naturschauspiele, die sich auf diesem Wege zeigen. Man startet zwar bereits an einem wunderbaren See (Lake Wanaka), jedoch begeistern einen auf dem Weg zur Westküste (eigentlich in ganz Neuseeland) immer wieder neu auftauchende Seelandschaften. Doch auch die hier nun wieder beginnenden Regenwälder beeindrucken mit hübschen Wasserfällen und kurzen Wanderwegen. So dauert die relativ kurze Strecke (ca. 120 km) doch relativ lange, da man immer wieder hält um einfach die Landschaft zu genießen oder auch ein paar Fotos zu schießen.
Nachdem wir in den Regenwäldern von den Mücken fast aufgefressen wurden (die Stiche jucken viel länger und unangenehmer als bei uns) kamen wir nach einiger Zeit an der Westküste an:
Der erste provisorische „Strand-Latte-Machatio“ (In Wirklichkeit gab’s nur Instant-Kaffee) und weiter ging es zu unserem eigentlichen Ziel des Tages:
Dem Fox-Glacier!
Doch erstmal ging es eine ganze Weile die Küste in Richtung Norden entlang. Auch hier stiegen wir einige Male aus um ein paar Fotos zu schießen. Das beeindruckende hier ist die Tatsache, dass der Regenwald fast direkt ans Meer mündet. Und nicht nur der Regenwald, sondern auch der Gletscher reicht sehr nah an die Küste heran (nur einige Kilometer). Doch dazu später mehr…
Die Orte um die beiden Gletscher (Fox Glacier und Franz Josef Glacier) bestehen im Endeffekt nur aus Hotels und Touristenläden. In Fox Glacier hatten wir unser Hotel gebucht und entluden nach der langen Fahrt erstmal unser Hab und Gut. Die Westküste bzw. die Gletscher sind im Allgemeinen für eher nicht so gutes Wetter bekannt 10-mal soviel Niederschlag wie in Mitteleuropa). Das bekamen wir auf der Fahrt auch gleich zu spüren, jedoch zogen zum Abend hin die Wolken immer mehr weg in Richtung Landesinnere. Also beschlossen wir früh Abend zu essen um die berühmte Wanderung um den kleinen Lake Matheson pünktlich zum Sonnenuntergang zu erleben.
Der kleine See (ja fast sogar ein Teich) ist deshalb so beliebt, da sich bei gutem Wetter in ihm der Gletscher und die anliegenden Berge spiegeln bzw. reflektieren. Wir hatten leider nicht so viel Glück, da ein paar Wolken an der Bergspitze hangen. Jedoch erzeugten das spätabendliche Licht, der Sonnenuntergang und der See eine mystische Atmosphäre.
Eine Freundin von mir (danke noch mal Julia :-p) hatte mir geraten dies am besten morgens bei Sonnenaufgang zu begutachten. Jedoch war ich im Endeffekt froh dies schon abends gemacht zu haben, da am nächsten Morgen das Wetter schlecht war. Der Rückweg vom See zum Hotel war auch etwas abenteuerlich. Es war ja mittlerweile dunkel und somit begegneten wir auf dem Weg durch den Regenwald einige Waschbären und andere (wegen der Dunkelheit) nicht definierbaren Tieren.
Noch einmal Wanaka
Nachdem uns Busfahrer Skip wieder bei unserem Auto in Te Anau abgesetzt hatte, ging es nach einem kurzen Mittagessen wieder in Richtung Queenstown/Wanaka. Da wir vor hatten in den kommenden Tagen in Richtung Westküste weiter zu reisen, war Wanaka der geeignete Punkt für einen Zwischenstop.
Auf der ca. 3 stündigen Fahrt hatten wir uns für einen 2-Tages-Aufenthalt in Wanaka entschieden, da uns diese Kleinstadt bei unserem ersten Aufenthalt sehr gut gefallen hatte. Auf der Suche nach einem netten Hotel wurden wir zwar nicht sofort fündig, da unser Favorit bereits ausgebucht war. Jedoch ist es in Neuseeland wohl üblich, dass die Hotels sich untereinander kennen bzw. empfehlen. Eine Straße weiter fanden wir schließlich ein wunderbares Domizil (sogar mit einem kleinen Bach und Bergsicht vor der Tür):
Nach der doch sehr anstrengenden Fahrt (wir hatten ja bereits eine 2-stündige Busfahrt vom Schiff zum Auto und eine 3 stündigen Autofahrt hinter uns) genossen wir die letzten Sonnenstrahlen auf unserer Terrasse bzw. bei einem kleinen Stadtsparziergang mit anschließendem Abendessen.
Am nächsten Morgen kamen wir endlich mal in den Genuss uns selber Frühstück zu machen, sprich mit Wurst, Käse und NUTELLA(!). Ein gutes Frühstück findet man hier echt selten, da man den Neuseeländern zumindest beim Frühstück doch ihre englische Abstammung anmerkt. Zwar gibt es auch hier viel Ei, Toast und Marmelade, aber das Rührei wird beispielsweise in den meisten Hotels mit einem eigenartigen Pulver zubereitet und schmeckt auch dementsprechend.
Nach einem gemütlichen Vormittag machten wir uns zu einer netten Seewanderung auf. Das Wetter tat uns mal wieder den Gefallen uns sorgte für Super-Verhältnisse. Nach einer ca. 1 stündigen Wanderung kamen wir an einer netten Badestelle an und wagten den Sprung ins kühle Nass (die meisten Seen sind doch ziemlich kalt). Bis langsam Wolken aufzogen verging doch etwas Zeit, die wir mit Lesen und sonnen, verbrachten. Auf dem Rückweg tranken wir noch in einem netten Café einen Flat White und fühlten uns endgültig im Urlaub angekommen.
Da an diesem Tag Valentinstag war und somit die meisten Restaurants überfüllt waren, besorgte ich Sushi für ein Essen auf dem Balkon.
Der letzte Morgen in Wanaka war doch etwas hektisch, weil wir verschliefen, jedoch schon um 10 aus dem Hotelzimmer mussten. Nach dem alles gepackt war ging es nun Richtung Westküste….
Freitag, 15. Februar 2008
Shotover Jet Tour
Donnerstag, 14. Februar 2008
Die Fjordlandschaft part two
Nach dem doch (anstrengenden) Trip, gönnten wir uns einen Nachmittag ruhe. Wir fuhren ins nahe liegende Te Anau. Eine kleine Stadt (bei uns würde es eher als Dorf bezeichnet werden), die eigentlich nur von dem Tourismus der beiden nahe liegenden Fjorde lebt. Wir aßen in einem sehr netten Café/Restaurant zu Mittag, checkten im Hotel ein und verbrachten den Rest des Tages damit am Pool zu liegen und das hier nun endlich wieder gute Wetter zu genießen (es war übrigens unser erster „nur in der Sonne liegen- Tag). Nachdem Abendessen, hofften wir auf gutes Wetter für den Folgetag und schliefen fix und fertig ein.
Am nächsten Tag ging es jedoch schon wieder mit dem gleichen Veranstalter zum nächsten Fjord: Dem Milford Sound!
Wieder hatten wir vorab einen „overnight-Cruise“ gebucht, wobei wir nach dem ersten Trip ernsthaft überlegten diese Tour abzusagen. Doch ließen wir uns nicht entmutigen, wohl auch deshalb, als dass der Milford Sound (im Gegensatz zum Doubtful Sound) sehr touristisch eingestuft wird und sich ein halb Tages Trip nicht wirklich gelohnt hätte. Wenigstens spielte diesmal das Wetter mit, somit war schon mal eine wichtige Komponente gegeben (Es besserte sich sogar von Stunde zu Stunde).
Wir wurden um kurz vor 13 Uhr von einem Bus abgeholt und fuhren die in meinen Augen bisher schönste Strecke des Landes zum Milford Sound. Einen großen Anteil daran hatte neben dem Wetter und der wunderbaren Landschaft auch der Busfahrer, der echt witzig war und uns viele Sachen erzählte und erklärte (ja sogar auf gut verständlichem Englisch). So kamen wir an einer Drehstelle von Herr der Ringe vorbei und ich (als Halb-Leihe) erkannte sie sogar (für die Insider: Die Stelle wo Gandalf auf dem weißen Pferd und einem Hobbit nach Menastirit reitet). Neben dieser Stelle machten wir unterwegs auch einige kleine wunderschöne Wanderwege mit kleinen Wasserfällen (immer so ca. 5-10 min).
Am Milford Sound angekommen wurden auch meine letzten Zweifel am guten Gelingen dieses Trips weggeblasen. Auf unserem Schiff stieg ein ganzer Bus (ca. 50 Personen) voller junger Leute ein (alle so ca. zwischen 17-21). Ich dachte, die wollen mich verarschen. Also im Endeffekt ein krasses Kontrastprogramm zu der Doubtful-Sound-Tour! Ich war erleichtert und höchst erfreut (und das lag übrigens nicht an dem Frauenanteil von ca. 90 %). :-P
Die Atmosphäre an Board war wirklich viel entspannter, selbst die Crew-Mitglieder waren viel jünger als auf der ersten Tour. Zwar gab es auch auf dieser Tour vereinzelt ältere Personen, aber nun stellten diese die Ausnahme dar.
Die Tour selber war zwar nicht ganz so naturgeladen wie die Erste, aber durch die Atmosphäre, das Wetter und das Publikum viel angenehmer. Ein weiterer Grund für meine gute Laune war ein junges Ärzte-Pärchen aus Kiel, mit denen ich mich die ganze Tour lang sehr gut verstand und auch endlich mal wieder vernünftige Gespräche auf Deutsch führen konnte.
Natürlich unterhielt ich mich auch mit einigen Leute von der Jungend-Reisegruppe und fand heraus, das es sich um (größtenteils) australische Jugendliche handelte, die eine Zwei-Wochen Neuseeland Reise machten, sich aber vorher auch alle nicht kannten (wohl vergleichbar mit Rainbow Tours u.ä.). Nach einer Badeaktion im Fjord, gutem Essen, netten Gesprächen, einigen Bier und einem wunderschönen Sternenhimmel ging auch dieser wunderbare Tag zu Ende.
Am nächsten Morgen ging es wieder um 7 Uhr zum Frühstück. Einen Sonneaufgang konnte man leider nicht sehen, da sich der Himmel in der Nacht zugezogen hatte. Nach einer kurzen Tour durch den Fjord und dem bestaunen einiger Wasserfälle und Robben kamen wir recht schnell wieder ans Ufer. Nach dem Verabschieden von neuen Bekannten ging es wieder in die Busse mit der Gewissheit, dass man sich von schlechten Erfahrungen nicht so schnell runterziehen sollte und es einfach noch mal versuchen sollte!
In diesem Sinne eine schönen Valentinstag! <3
Die Fjordlandschaft part one
Nach dem „Stadtleben“ in Queenstown führte uns unsere geplante Reiseroute nun ins krasse Gegenteil: In die pure Natur!
Aber wie immer, erstmal alles von Anfang an:
Nach dem Frühstück fuhren wir relativ früh (8 Uhr 30) in Richtung Manapouri, im Südwesten Neuseelands gelegen, da von dort aus unsere erste Fjord Tour startete. Wir hatten bereits in Berlin einen „overnight-Cruise“ gebucht. Das bedeutet im Endeffekt, dass wir die Nacht auf einem Boot inmitten des Doubtful Sounds verbringen würden. Pünktlich kamen wir an der Bootsablegestelle des wunderschönen Lake Manapouri an. Nachdem wir uns mit einem Lunch-Paket eingedeckt hatten, ging es erstmal auf einer einstündigen Fahrt über den See in Richtung Fjord. Ich ahnte jedoch schon böses, da der Alterdurchschnitt auf diesem Boot bereits ca. 55-60 Jahre alt war! Doch noch waren wir ja nicht auf dem wirklichen Übernachtungsboot angekommen, also konnte ich erstmal hoffnungsvoll die wunderbare Landschaft um den See herum begutachten. Am Ende dieser Bootsfahrt kamen wir an einem Kraftwerk an (welches übrigens 15 % des neuseeländerischen Energiebedarfs deckt) und stiegen dort in einen Bus. Mühevoll quälte dieser Bus sich über einen Pass (mit wunderbarer Aussicht über das gesamt Fjordvalley) um uns letztendlich am Anfang (oder Ende?) des Fjordes an einer Bootsanlegestelle abzusetzen.
Dort bestiegen wir (endlich) das besagte Boot und konnten bereits erste Eindrücke des Doubtful Sounds erhaschen. Aber leider wurde ab da an meine Laune immer schlechter. Dies hatte vor allem 2 Gründe:
Meine Theorie hatte sich leider bestätigt. Das Boot glich überspitzt gesagt einem Seniorenheim. Ich hab ja im Endeffekt nix gegen alte Menschen. Das Problem war aber leider, dass 90% dieser Leute wirklich Menschen waren, mit denen Mann nix anfangen kann. Ein Beispielt gefällig: Irgendwelche Vogelliebhaber aus Dänemark oder englische Damen, die sich allzu sehr dem guten neuseeländischen Wein hingaben.
Das hatten wir uns echt anders vorgestellt und selbst mein Vater war nach gut einer Stunde von den alten Herrschaften etwas genervt. Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet. Umso mehr hatten wir jedoch gehofft, dem zweiten Problem aus dem Wege zu gehen (mit dem wir jedoch rechnen mussten): Das Wetter war richtig sch*****!
Die Fjorde sind zwar bekannt für hohe Niederschlagsmengen, aber insgeheim hatten wir doch gehofft, dass sich wenigstens ab und zu die Sonne blicken lässt. Aber Pustekuchen…fast die ganze Zeit regnete es und die Fjorde waren voller Wolken behangen. Zwar kam dadurch eine mystische Stimmung auf, aber die Laune war dadurch natürlich nicht gerade auf dem Höhepunkt.
Aber wir machten das Beste draus. Ich hatte mich zwar auf ein paar einsame und vor allem ruhige Stunden auf Boot eingestellt, aber gerade das war zu meinem Bedauern nicht möglich. Raus ans Deck konnte man sich nicht lange aufhalten, es sei denn man wollte die Wheather Girls imitieren, aber auch drinnen im so genannten Salon bzw. im Bordrestaurant hielt man es nicht lange aus. Ein Crewmitglied erklärte nämlich fast die ganze Fahrt alles mögliche über die Fjorde. Könnte ja eigentlich auch interessant sein, aber die Informationen waren nicht nur langweilig, sondern auch schwer verständlich (normalerweise versteh ich eig. ganz gut englisch). Also nahm ich mir mp3-Player und ein Buch uns setzte mich in den Salon. Aber auch dort waren wieder sämtlich Leute versammelt und immer wenn das Crewmitglied etwas ansagte, gingen ALLE (ja wirklich alle) versammelten Leute auf die erwähnte Seite und machten Fotos. Ich kam mir vor, wie auf einer japanischen Touristentour (obwohl kein einziger Asiate an Board war).
Aber genug der schlechten Worte, der Tag war halt sch*****, also ging ich früh (22 Uhr) in unsere 4 Bett Kabine, was übrigens erstaunlich gut ging, da die Engländer in unserer Kabine wohl die einzigen Vernünftigen an Board waren (jedoch auch deutlich über 50) und schlief kurz darauf auch ein.
Am nächsten Morgen (7 Uhr Frühstück) hatte sich das Wetter nicht wirklich verbessert, wenigstens regnete es jetzt zeitweise nicht mehr. Jedoch wurde der Trip etwas besser. Das lag zum einen an den (Tier-)Attraktionen (wir sahen Robben, Pinguine, Delphine), zum anderen aber auch an einer Aktion, die echt beeindruckend war. Nach dem Frühstück auf der Rückfahrt zur Anlegestelle, stoppte unser Schiff in einer Bucht und stellte für 5 Minuten Motoren, Licht etc. aus und die Crew bat um „5 minutes of silence“. Trotz dieser, ich nenn es mal, „aufgezwungenen“ Aktion, war es echt beeindruckend nur der Natur zu lauschen und man bekam eine Gänsehaut, da wirklich niemand etwas sagte (auch wenn es vielen Rentnern sichtlich schwer fiel :-P).
Als wir wieder zu unserem Auto kamen, war ich zwar froh wieder an Land zu sein, andererseits war die Natur, die uns am Doubtful Sound begegnete (Tiere, die man sonst nicht sieht, die grünen Regenwälder, die hohen Berge) echt beeindruckend. Deshalb kann man als Fazit dieser Tour sagen: …hmm mir fällt kein gutes Fazit ein J
Montag, 11. Februar 2008
Das Eine-Woche-Neuseeland-Resumee
„ Wie ist Neuseeland so?“
oder
„Wie sind die Neuseeländer so?“
Da meine Berichte bisher fast ausschließlich unsere Touren beschrieben, jedoch nicht über ihre Menschen und deren Eigenarten, möchte ich dies hier nun mal aufgreifen.
Die erste Frage hab ich quasi jeden Tag schon beantwortet: Neuseeland ist einfach wunderschön. Mit den Eigenarten der Neuseeländer (vor allem das Linksfahren) kommen wir sehr gut klar, da außer in Christchurch, der Verkehr nun nicht wirklich erwähnenswert ist. Über das Essen hatte ich ja nicht so viel Gutes gehört, aber ich wurde eines besseren belehrt. Bisher haben wir echt immer richtig gutes Essen bekommen und wir haben wirklich auch schon richtig gut für Low-Budjet gegessen. Also nicht nur Fish&Chips...
Im Vorfeld wurde mir berichtet, dass die Neuseeländer sehr freundlich, aber eher konservativ und prüde sind. Freundlich sind die Neuseeländer in der Tat, obwohl ich sie mir sogar noch freundlicher vorgestellt hab (ohne sie jetzt schlecht darstellen zu wollen). Aber in einigen Hotels waren die Rezeptionisten nun leider des Öfteren weniger freundlich, deshalb das etwas getrübte Bild.
Zu dem „prüde“ nun folgende Geschichte:
Wie in meinem letzten Blogeintrag zu lesen, gingen wir den letzten Abend in Queenstown eher ruhig an um uns auf den Trip am folgenden Tag in Richtung Doubtful Sound vorzubereiten. Nachdem alles gepackt war, entschloss ich mich noch mal gegen 21:30 Uhr in den hoteleignen Swimming Pool mit anliegendem Whirlpool zu hüpfen. Ich hatte Glück, denn um diese Zeit war ich wohl der einzige der den Outside-Bereich besuchte. Wohl auch aufgrund des nicht ganz so schönen Wetters. Ich schwamm also einige Runden im (nicht ganz so warmen) Pool und entspannte mich dann im Whirlpool und guckte in den nun ohne Wolken behangenden Himmel und dachte, jetzt fehlt eigentlich nur noch eine Frau ;)
Und wie es der Zufall so will, öffnete sich in diesem Moment die Tür des Outdoor-Bereiches. Ich dachte: „Endlich wurden mein Gebete erhört“. Aber nix da, der Blick in Richtung Tür ließ mich wieder mit den Gedanken runterkommen. Die ersten 3 Damen, die hineinspazierten wogen wahrscheinlich zusammen locker 350 Kilogramm. Aber nun gut, man kann ja nicht alles haben. Doch hinter den 3 Schwergewichten kam noch eine ganz hübsche Frau (ca. Mitte 20) zum Vorschein. Die erste der 3 „Hübschen“ stiegt sofort zu mir in den Whirlpool und versuchten sich mit mir zu unterhalten (übrigens waren die ersten 3 alle ca. 40 Jahre alt). Jedoch machte das laute Blubbern, meine noch nicht wirklich ausgereiften Englischkenntnisse und der neuseeländische Akzent ein vernünftiges Gespräch unmöglich. Da sich die anderen 3 Damen wohl noch nicht hineintrauten überließ ich Ihnen gentleman like den Whirlpool, da diese wohl zu viert hier waren und es zu fünft wirklich kuschelig gewesen wäre. Ich drehte zur Erfrischung noch eine Runde Pool und merkte natürlich wie die 4 Damen sich über mich „unterhielten“ und auch ab und zu eine Frage stellten („Where do you come from“ u.ä.). Als ich mich abtrocknete und mich verabschiedete riefen sie mir jedoch Sprüche hinterher die mich überraschten: „What is your Room-Number?“ und „Why are you going?“
Inwiefern man das ernst nehmen sollte, fand ich nun nicht heraus, da ich Angst hatte, dass der Spruch wohl nicht von der Kleinen kommen könnte. Also von wegen pruede oder? Wieder im Zimmer angekommen und kurz geduscht ging ich noch hoch in die Cocktailbar, weil man weiß ja nie ne?! Aber außer einem sehr netten Gespräch mit einem neuseeländerischen Journalist, der schon öfter in Berlin war, verlief der Abend sehr ruhig. Zum Glück wahrscheinlich…
Das „Paradies“ und die Action Stadt
ersteinmal sorry für die verspätete Berichterstattung, aber man wir müssen uns natürlich immer an die gegebenden Internetquellen richten und natürlich auch nach unserem Zeitplan. So war die letzten Tage leider nicht möglich einen Bericht zu verfassen bzw. scheiterte es auch teilweise an der Technik.
Nach dem besagten Abend in Arrowtown ging es weiter in Richtung Queenstown. Aus dem viel gelobten Lonely Planet wurde uns neben Queenstown und Arrowtown eine weitere Kleinstadt in Queenstown nähe ans Herz gelegt: Glenorchy!
Wir erreichten relativ früh Queenstown und da unser Hotel noch nicht bezugsbereit war, entschlossen wir uns dem besagten Dorf ein Besuch abzustatten. Glenorchy selber war nicht wirklich erwähnenswert, aber defintiv der Weg dorthin. Die 45 Minuten Fahrstrecke führten direkt am wunderschönen Lake Wakatipu entlang.
Zwar spielte das Wetter nicht wirklich mit, aber die Fahrt hinoch zu dem winzigen See ließ unsere Herzen höher schlagen. In Glenorchy tranken wir in einem netten Aussteigercafé den ersten guten Kaffee in Neuseeland. Voller Tatendrang wollte mein Vater mehr und so entschlossen wir uns die Strecke weiter in Richtung „Paradies“ (ein anderes kleines Dorf) zu fahren. Zum ersten Mal wurde unser Geländewagen richtig in Anspruch genommen, da diese Strecke teilweise ein richtiger Schotterweg war (mit dem dezenten Hinweise des Lonely Planet, dass ab hier die Autoversicherungen nicht mehr zahlen würde). Nach dem mein Vater auf dem Weg immer wieder anhielt und Fotos machte, beschlossen wir uns jetzt endgültig in Richtung Queenstown zu begeben.
Dort angekommen ruhten wir uns kurz im Hotel aus und machten dann eine kleine Stadterkundung mit anschließendem Abendessen und einem Drink in einer Bar.
Nach dem Frühstück ging es am nächsten Morgen zu einem der Highlights von Queenstown:
Der Shotover Jet Tour!
Es war der WAHNSINN!
Ich hatte vorab schon ein Bericht dazu bei Wolkenlos gesehen und hatte dementsprechend hohe Erwartungen. Diese wurden aber auch vollends erfüllt. Zur Erklärung:
Ein Bus fuhr uns aus Queenstown zu einem nahegelegenden Canyon-River. Dort steigt man in Speedbote, die nur 10 cm bug haben und mit durchschnittlich 40 Knoten durch die Canyons schiessen. Nach der ca. 45 minüten Fahrt waren wir so voller Adrenalin, dass wir das gleich noch mal machten. Höhepunkt des Rittes sind 360° Drehungen bei vollem Tempo. Ich hatte die letzten Tage versucht das Video dazu hochzuladen, aber es hat leider nicht geklappt. In den nächsten Tagen werden aber sicher Fotos von dem Ritt von mir online gestellt (z.Z. leider technich nicht möglich).
Nachdem uns der Shotover-Bus wieder in Queenstown abgesetzt hatte, aßen wir etwas und fuhren dann mit dem Auto zu einer Brücke, an der das Bungee-Jumping erfunden wurde.
Nachdem wir uns einige Sprünge angeguckt hatten kribbelte es ehrlich gesagt auch bei mir, ein Sprung zu wagen, aber mein Vater hielt mich (vorerst) davon ab…
…unsere geplante Rafting Tour wurde leider abgesagt, da sich nicht genug Teilnehmer fanden, also liessen wir den Abend gemütlich in einem guten Restaurant und der Innenstadt Queenstown ausklingen.
ps: hab kleine videos gemacht, aber irgendwie klappt das mit dem hochladen nicht mehr :(
Freitag, 8. Februar 2008
Die Goldgräberstadt
Hallo liebe Zielgruppe,
der letzte Morgen am Mount Cook bescherte uns noch einmal traumhafte Bedingungen. Als wir um 9 Uhr frühstückten und ein letztes Mal die herrliche Aussicht genossen, fragten wir uns, wie doof sind eigentlich die ganzen Touristen?
Zum Tatbestand der Spezies Touristen:
Das Wetter war einfach bombastisch (ca. 20 ° C, blauer Himmel, Sonnenschein), doch wir waren tatsächlich die Einzigen, die sich entschieden hatten, auf der Terrasse zu frühstücken. Ca. 150 andere Leute bevorzugten es in einer großen Halle mit viel Lärm ihr Ei mit Speck zu verzehren. Kann mir das einer erklären?
Naaaaaaaja wie auch immer… Auf jeden Fall machten wir uns nun auf den Weg in Richtung Queenstown. Queenstown ist eine relativ große Stadt mit einem großen Angebot an Extrem-Sportaktivitäten, aber darüber werde ich den kommenden Tagen näher eingehen.
In unserer Reiseplanung hatten wir uns extra ein Tag frei gelassen, damit wir nicht zu sehr gebunden sind und uns noch ein wenig Zeit bleibt, Land, Leute, kleinere Städte und Natur besser kennen zu lernen. Unser erster Zwischenstopp war deshalb Wanaka. Ein relatitiv kleiner, aber sehr netter Ort, direkt an einem See gelegen. Dort machten wir Mittagspause, aßen etwas und machten einen kleinen Stadtspaziergang.. Außerdem kauften wir ein paar Habseligkeiten um die nächsten Tag gerüstet zu sein. (Leider) kamen wir auch an einem netten Surfer-Laden vorbei… den Rest könnt ihr euch wahrscheinlich denken. Ich sag mal so, ich besitze jetzt ein schickes neues paar Vans und ein T-Shirt tauchte auch auf einmal in meinem Koffer auf ;-)
Ab ging es weiter, diesmal mit Richtung Arrowtown (einem kleinen Städtchen ca. eine halbe Stunde von Queenstown entfernt). Der Weg dorthin wurde laut diverser Reiseführer als „kritisch“ beschrieben. Doch das hielt uns nicht auf, da diese Tour als eine der schönsten Touren Neuseelands gilt. Den Weg hoch zum Pass dachten wir, die wollen uns verarschen, den wirklich spannend oder „kritisch“ war es nicht. Aber als wir dann den Pass erreichten, verstanden wir die Beschreibung: Vor uns lag das ganze Queenstown-Valley und im Hintergrund viele wunderbare Berge.
Einfach wunderbar. Leider spielte aber ab diesem Zeitpunkt das Wetter nicht mehr so wirklich mit. Zwar regnete es nicht, aber es war fast die ganze Zeit bewölkt. Auf dem Weg runter ins Tal wurde das Wort „kritisch“ nun auch endlich bekräftigt. Es gab echt Schikanen, wo selbst der Anstieg nach Alp D`Huez (den Tour de France Guckern bekannt) ein Klacks dagegen ist. Doch da auf den Strassen Neuseelands so gut wie garnischt los ist, war auch das kein Problem für uns.
Unten im Tal angekommen erreichten wir auch alsbald schon das schon oben genannte Arrowtown. Eine kleine Goldgräberstadt, mit sehr viel netten Restaurants und einigen Pups. Wir suchten uns eine nette familiengeführte Pension (mit kostenlosem W-Lan) und ruhten uns von der Fahrt aus bzw. ich konnte nun ein paar Zeilen schreiben und online stellen. Am Abend gingen wir dann ins Zentrum und aßen sehr lecker in einem kleinen aber feinen Restaurant.
Auf dem Weg wieder ins Hotel drehte ich ein kleines Video (Ich finde immer mehr Gefallen daran), aber seht selbst:
Der Rest des Abends bleibt in Arrowtown :-P
Donnerstag, 7. Februar 2008
Ein Feuerwerk der Emotionen
Nach dem wir in dem wunderbaren Hermitage Hotel angekommen sind und abends in einem kleinen Restaurant essen waren, konnten wir den nächsten Tag kaum erwarten.
Um euch nur im Ansatz zu zeigen, wie gigantisch die Sicht ist, hab ich ein kleines Aufsteh video gedreht. Zwar seh ich aus, als hätte ich die Nach durchgesoffen, aber wat solls.... :
An einem relativ frühen Morgen für meine Verhältnisse (8 Uhr) wurde ich wach. Nach einem kleinen Frühstück machten mein Vater und ich uns auf den Weg zu einer geplanten 3-4 stündigen Wanderung in der Nähe des Mount Cooks bzw. unserem Hotels. Als es losging war es echt noch angenehm warm, da der Wind die Hitze vertuschte. Erst ging es zu einem Viewing Point, welcher ca. 1 h entfernt war. Das Wetter, die wunderbare Aussicht und alles drumherum waren einfach Perfekt.
Am Viewing Point angekommen und auf dem Weg zur nächsten Tour war meine Laune dem Wandern ggü. echt noch positiv gestimmt. Aber nach ca. 3 Stunden musste ich mir leider eingestehen, dass ich doch kein Wanderer bin. Die Natur um uns herum war echt wunderschön, aber irgendwie hatte ich nach 3 Stunden einfach kein Bock mehr, da ich irgendwie merkte, dass ich wohl doch nicht der fitteste bin und die Sonne uns mittlerweile echt kochte.
Hinzu kam natürlich auch nocht unsere Fehlkalkulation mit dem Trinkwasser und einer nicht wirklich wahrheitsgemäßen Angabe der Wanderungsdauer auf den ausgeschidertem Weg(aus 3-4 h wurden 5-6). Wir hatten ca. 2 Liter Wasser mit, aber wenn man ehrlich ist, hätten wir ca. 5 Liter gebraucht! Nichts destotrotz kamen wir (zu diesem Zeitpunkt auch sogar noch mit Wasser) an einem echt schönen Gletschersee an. Leider konnte man das Wasser weder trinken noch baden, aber allein der Umstand, dass dort noch einige Gletscher-Eisklumpen rumschwammen war beeindruckend. Das Problem war leider, dass ich an diesem Punkt echt schon fertig war, dementsprechend auch nicht mehr wirklich gut gelaunt war und wir noch eine Rücktour von mind. 2 h ohne viel Wasser vor uns hatten (bei mittlerweilen gefühlten 40 Grad :P).
Ich könnte jetzt philosophisch werden und erläutern, ob es für einen persönlich nötig ist, sich zu quälen um bestimmte Dinge zu erreichen, aber ich belasse es einfach mal bei einem:
Wandern ist nur was für mich, solange es nicht länger als 3 h dauert und die Umstände akzeptabel sind! :D
Endlich wieder im Hotel angekommen, war ich so dermaßen fertig, das glaubt ihr nicht. Mir tat alles weh, was einem weh tun kann. Warum auch immer, aber plötzlich hatte ich einen Lachkrampf und alles war wieder schön, außer die Schmerzen überall :P
Nach einer ca. 30 Minuten-Dusche war ich wieder unter den Lebenden und wieder guten Mutes.
Am Abend hatten wir ein Tisch im Panorama Restraurant bestellt. Dieses Restaurant machte seinem Namen alle Ehre. Ich glaube ich hab noch nie in meinem Leben so gut gegessen. Es hat einfach alles gepasst. Ich weiß nicht, ob es an den überstandenen Strapazen, dem genialen Blick auf den Mount Cook, dem vorzüglich schmeckendem einheimischen Bier, der genialen Lachforelle oder sonstwas lag. Aber diesen Tag und Abend werde ich so schnell nicht vergessen.
Nach dem Souffle (was wiederum auch wieder abgöttisch schmeckte) fiel ich dann aber um 10 tod ins bett. Was für ein genialer Tag!
Sascha
