Montag, 11. Februar 2008

Das „Paradies“ und die Action Stadt

Hiho,


ersteinmal sorry für die verspätete Berichterstattung, aber man wir müssen uns natürlich immer an die gegebenden Internetquellen richten und natürlich auch nach unserem Zeitplan. So war die letzten Tage leider nicht möglich einen Bericht zu verfassen bzw. scheiterte es auch teilweise an der Technik.
Nach dem besagten Abend in Arrowtown ging es weiter in Richtung Queenstown. Aus dem viel gelobten Lonely Planet wurde uns neben Queenstown und Arrowtown eine weitere Kleinstadt in Queenstown nähe ans Herz gelegt: Glenorchy!
Wir erreichten relativ früh Queenstown und da unser Hotel noch nicht bezugsbereit war, entschlossen wir uns dem besagten Dorf ein Besuch abzustatten. Glenorchy selber war nicht wirklich erwähnenswert, aber defintiv der Weg dorthin. Die 45 Minuten Fahrstrecke führten direkt am wunderschönen Lake Wakatipu entlang.

Zwar spielte das Wetter nicht wirklich mit, aber die Fahrt hinoch zu dem winzigen See ließ unsere Herzen höher schlagen. In Glenorchy tranken wir in einem netten Aussteigercafé den ersten guten Kaffee in Neuseeland. Voller Tatendrang wollte mein Vater mehr und so entschlossen wir uns die Strecke weiter in Richtung „Paradies“ (ein anderes kleines Dorf) zu fahren. Zum ersten Mal wurde unser Geländewagen richtig in Anspruch genommen, da diese Strecke teilweise ein richtiger Schotterweg war (mit dem dezenten Hinweise des Lonely Planet, dass ab hier die Autoversicherungen nicht mehr zahlen würde). Nach dem mein Vater auf dem Weg immer wieder anhielt und Fotos machte, beschlossen wir uns jetzt endgültig in Richtung Queenstown zu begeben.
Dort angekommen ruhten wir uns kurz im Hotel aus und machten dann eine kleine Stadterkundung mit anschließendem Abendessen und einem Drink in einer Bar.
Nach dem Frühstück ging es am nächsten Morgen zu einem der Highlights von Queenstown:
Der Shotover Jet Tour!
Es war der WAHNSINN!
Ich hatte vorab schon ein Bericht dazu bei Wolkenlos gesehen und hatte dementsprechend hohe Erwartungen. Diese wurden aber auch vollends erfüllt. Zur Erklärung:
Ein Bus fuhr uns aus Queenstown zu einem nahegelegenden Canyon-River. Dort steigt man in Speedbote, die nur 10 cm bug haben und mit durchschnittlich 40 Knoten durch die Canyons schiessen. Nach der ca. 45 minüten Fahrt waren wir so voller Adrenalin, dass wir das gleich noch mal machten. Höhepunkt des Rittes sind 360° Drehungen bei vollem Tempo. Ich hatte die letzten Tage versucht das Video dazu hochzuladen, aber es hat leider nicht geklappt. In den nächsten Tagen werden aber sicher Fotos von dem Ritt von mir online gestellt (z.Z. leider technich nicht möglich).
Nachdem uns der Shotover-Bus wieder in Queenstown abgesetzt hatte, aßen wir etwas und fuhren dann mit dem Auto zu einer Brücke, an der das Bungee-Jumping erfunden wurde.
Nachdem wir uns einige Sprünge angeguckt hatten kribbelte es ehrlich gesagt auch bei mir, ein Sprung zu wagen, aber mein Vater hielt mich (vorerst) davon ab…
…unsere geplante Rafting Tour wurde leider abgesagt, da sich nicht genug Teilnehmer fanden, also liessen wir den Abend gemütlich in einem guten Restaurant und der Innenstadt Queenstown ausklingen.

ps: hab kleine videos gemacht, aber irgendwie klappt das mit dem hochladen nicht mehr :(

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