Sonntag, 23. März 2008
Report Sydney
1. Internet im Hotel auf Bali war sehr teuer ( 6 Euro pro Stunde)
2. Ausserhalb des Hotels kam ich die ersten Tage wenig, da Sonja krank war und ich zu faul war alleine rauszugehen
3. Ich auch mal ein paar Ruhe haben wollte :D
Jetzt aber erstmal der Bericht zu Sydney:
Frueh morgens machte ich mich von Coffs Harbour auf in Richtung Sydney um noch moeglichst viel von Sydney zu haben. Nach einer 7 stuendigen Fahrt erreichte ich schliesslich mein Ziel. Der Weg dorthin war jedoch auch etwas spannend, da Sydney mit Linksverkehr, vielen Einbahnstrassen und viel Verkehr doch was anderes ist, als die ewig langen Highways der Ostkueste. Als ich jedoch schliesslich ohne Probleme aber mit viel Aufregung die Habour Bridge ueberquerte wusste ich, dass es nicht mehr weit zu meinem Ziel war: Dem Base Hostel im Zentrum Sydneys.
Mit etwas Glueck fand ich es sofort und parkte im gegenueberliegenden Parkhaus. Nach dem Einchecken empfing mich auch schon Sonja. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir fast ausschliesslich im Hyde Park von Sydney, da ich noch etwas geschafft von der Fahrt war bzw. Sonja vom Vorabend :D
Nachdem die Sonne dann engueltig hinter den Hochhausern verschwunden war, zeigte mir Sonja am Abend noch den Darling Harbour. Nach ein paar Drinks ging es schliesslich wieder ins Hostel, da wir am naechsten Tag viel vorhatten.
Am naechsten Morgen wachte ich relativ frueh auf, da sich in einem 10-Bett-Zimmer direkt neben einer Baustelle doch nicht so lang schlafen laesst. Nachdem ich mir im Supermarkt mein Fruehstueck zusammen gekauft hab ging ich zum Darling Harbour um dort zu fruehstuecken, da Sonja noch schlief. Nach einem Besuch im Chinesischen Garten traf ich Sonja und wir gingen zusammen ins Aquarium. Das spannende im Aquarium waren einzig allein die Haie, dieser machten den Besuch echt lohnenswert.
Nach dieser ersten Besichtigung entschlossen wir uns fuer eine Shopping Tour. Sonja traf eine Freundin aus Sydney und ich liess die beiden alleine um mich selber in Ruhe in die tolle Shoppingamtosphare zu stuerzen. Ich versuchte mich echt zurueck zu halten, aber das ist in Sydney echt schwierig. Nach einer 3-stuendigen Shopping Tour ruhte ich mich im Hyde Park aus und wartete dort auf Sonja.
Als sie eintraf suchten wir zusammen noch ein paar Geschenke aus und trennten uns wieder, da ich noch die Aussicht des Sydney Towers geniessen wollte. Der Ausblick war echt phaenomenal. Wieder im Hostel machten wir uns was zum Abendessen und gingen wieder zum Darling Habour, da man dort abends echt gemuetlich was trinken kann.
Am naechsten Morgen gab ich mein Auto ab, besorgte fuer Sonja und mich Fruehstueck und traf Sonja am .... genau Darling Habour :D
Wir machten uns auf dem Weg in Richtung Sydney Opera, da ich bei meinem Ein-Tages-Besuch die Oper nur im Regen gesehen hatte. Nach einer kleinen Wanderung durch den Botanic Garden trennten wir uns, da ich nach Manly wollte und Sonja noch ein paar Stunden fuer sich alleine in ihrem geliebten Sydney haben wollte.
Mit der Faehre fuhr ich also vom Cirluar Quay in Richtung Manly. Von der Faehre hatte meinen einen wunderbaren Blick auf die Oper, die Habour Bridge sowie die Innenstadt Sydneys. In Manly bummelte ich die Promenade entlang, beobachte die Surfer und genoss die ganz spezielle Atmosphaere von Manly. Am spaeten Nachmittag fuhr ich schliesslich zurueck in Richtung Hostel. Auf dem Weg dorthin holte ich fuer Sonja und mich noch etwas Sushi, welches wir vor den neidischen Augen unsere Zimmermates genossen.
Den restlichen Abend verbrachten wir in unserem Zimmer um uns auf die Nacht "vorzubreiten". :D
Mit all unseren Zimmermates ging es schliesslich in Richtung Club. Die Nacht war sehr witzig, mit der Ausnahme, dass einer unser Roommates aus unerfindlichen Gruenden rausgeworfen wurde.
Am naechsten Morgen (unserem Abfahrtstag) spuerte ich die Auswirkungen des erheblichen Goonverzehrs (goon=schlechter australischen billigwein). Da wir um 10 unser Zimmer rauemen mussten, verbrachte ich den restlichen Vormittag im Fernsehzimmer mit einem tierischen Brand und einem harten Karter.
Um 14 Uhr ging schliesslich unser Shuttle zum Fluhafen. Der Abschied von Sydney und von vielen Bekannten war fuer Sonja natuerlich nicht ganz leicht, jedoch hatten wir ja schliesslich noch eine Woche Bali vor uns, die uns den Abschiedsschmerz etwas leichter machte. Auch ich hatte mich in den wenigen Tagen etwas in Sydney verliebt.
Der Bali Report folgt morgen oder in Berlin, da hier in Singapur Internet noch teurer ist als auf Bali.
Frohe Ostern und liebste Gruesse
Sascha
Montag, 17. März 2008
Bali
hab lange nix von mir hoeren lassen und der sydney bericht steht auch noch aus! Zu meiner Verteidigung:
Bin mittlerweile auf Bali und es ist einfach wunderbar. Lagen die letzten 2 Tage fast nur in der Sonne, im Pool oder am Strand! Internet kostet hier im Hotel zuviel, deshalb werde ich in den kommenden Tagen in Kuta mal online gehen und dann ordentlich schreiben. Versprochen. Aber jetzt goennt mir erst mal 2 Tage Ruhe.
Liebste Gruesse
Sascha
Mittwoch, 12. März 2008
Sydney
Sascha aus der Weltstadt!!!
PS: Und sogar gaaaaaanz viele Fotos vom ersten Tag in Sydney! (Chinesischer Garten, Aquarium, Hyde Park, Sydney Tower)
Montag, 10. März 2008
Byron Bay
Nachdem ich aus dem Internetcafe raus bin, wollte ich ja eigentlich gleich zum Strand. Jedoch ist gibt es in der Innenstadt so dermassen viele nette Geschaefte (vor allem Surfer Shops und kleine sympathische Souvenirlaeden) die zum Verweilen einladen. So schlenderte ich schliesslich gute 2/3 Stunden durch die Stadt und goennte mir ein Super leckeres, aber auch preiswertes Sushi vom Band. Es gibt in Byron Bay echt jede Menge nette preiswerte Restaurants.
Nach dem Stadtsparziergang kam ich schliesslich doch noch zum Strand. Dort verweilte ich eine Weile (natuerlich verbunden mit dem Sprung ins Meer), beobachte die Surfer und andere lustige Gestalten. Ich fuehlte mich wie im Paradies.
Bevor die Sonne unergeht wollte ich jedoch noch zu dem Leuchtturm von Byron Bay. Also musste ich mich von dem tollen Strand trennen, natuerlich nicht ohne vorher noch ein kleinen Bier im Beaches zu trinken (wo gerade eine Live-Reggae-Band spielte *sowas-von-geil*). Ich fuhr also den Berg zum Leuchtturm hoch, schoss ein paar Fotos (leider war meine Kamera irgendwann alle) und genoss die nette Atomosphaere dort oben.
Wieder am Zeltplatz angekommen, entschloss ich mich fuer einen 45 minuetigen Sonnenuntergangssparziergang am Strand und duschte anschliessend. Anschliessend fuhr ich wieder in die Stadt, ass etwas, trank ein Bier, hoerte wiedereinmal der Live-Musik, unterhielt mich mit ein paar Schweden und fuhr irgendwann wieder zum Zeltplatz.
Heute morgen wollte ich garnicht fahren, jedoch lockte der Gedanke an Sydney mich schliesslich doch aus den Federn. So fuhr ich die 3 Stunden nach Coffs Harbour, so dass ich morgen "nur" noch 550 km vor mir hab. Nachdem ich eincheckte und im Ort was zu Essen suchte, lernte ich wiederum im YHA Hostel meine Mitbewohner kennen. 2 nette Schweden und einen Englaender. Mit den Schweden unterhielt ich mich einige Zeit und erzaehlte ihnen von Neuseeland und Australien, da sie bisher ausschliesslich in Sydney waren. Ist irgendwie witzig. Vor nicht mal 2 Wochen erzaehlten mir noch Leute etwas ueber die Ostkueste, nun kann ich mein Wissen weitergeben.
Die Schweden wollte noch ein paar Stunden schlafen, da sie die Nacht im Bus nicht schlafen konnten, also ging ich an Strand, der nur 5 Minuten zu Fuss entfernt ist. Dort nickte ich erstmal ein, da ich die Nach nicht gut geschlafen hatte (es regnet irgendwie jede Nacht, aber morgens ist es dann wieder schoen).
Als ich aufwachte, war es schon halb 6. Ich ging es Hostel zurueck und nun sitzte ich hier und werde gleich mit den Schweden ein paar Bier trinken.
Und morgen dann nach Siiiiid-naiiii! :D
euer Sascha
PS: Fotos kann ich hier nicht hochladen, wird nachgeholt, versprochen.
Sonntag, 9. März 2008
Byron Bay
Nach 3 Pitchern Bier holte ich meine Flasche Wodka aus dem Zimmer, die sich bewusst war, dass ihre letzte Stunde geschlagen hat. Nach diesem doch noch sehr witzen Abend wurden wir um 24 Uhr aus dem Aufenthaltsraum geschmissen, da die Leute ja auch mal Feierabend haben wollen. Am naechsten Morgen wurde ich wieder mal gegen 7 Uhr wach (Es war wohl die Aufregung ueber das Hertha-Ergebniss).
Im Duschraum fand ich dann wieder die anderen beiden, welche wie ich nicht gerade fit wirkten. Schliesslich war von der Flasche nix uebrig geblieben. Nach einem abschliessenden Fruestueck mit den beiden Maedels fuhr ich wieder mal weiter Richtung Sueden.
Auf dem Weg nach Brisbane merkte ich, dass hier doch etwas mehr Menschen angesiedelt sind als im Norden. Zum einen wurden die Service Stations an der Autobahn immer voller, zum anderen wurde die Autobahn nun teilweise jeweil 4 spurig in beide Richtungen. Da ich ja nur 2 1/2 Wochen in Australien hab, entschloss ich mich Brisbane auszulassen, da ich Grossstaedte ja genugend kenne. Ich machte deshalb erstmal einen Zwischenhalt an der Gold Coast und zwar in Surfers Paradise.
Die Gold Coast ist echt beeindruckend. Zwar nicht umbedingt schoen (sieht man vom Strand ab), jedoch erinnern die riesen Hochhaueser in unmittelbarer Strandnaehe an die Westcoast der USA oder auch an Miami. In Wirklichkeit sind Surfers Paradise und co jedoch riesige "Konsumstaedte". Doch ich lies mich nicht davon anstecken, sprang kurz in das Meer am ueberfuellten Strand und setzte meine Tour Richtung Sueden fort.
Mein Ziel lautete naemlich Byron Bay. Jeden den ich bisher erzaehlte, ich wolle nach Byron Bay, sei es Tourist, Einheimischer oder sonstwer schwaermt von dieser Stadt. Als ich ankam merkte ich auch warum. Byron Bay ist ein kleiner Ort, umgeben von Strand und Meer indem viele Hippies, Surfer oder einfach Gechillte Leute leben. Es erinnert mich ein wenig an Ibiza, jedoch ohne den Massentourismus, sondern eher an den Hippiemarkt und Cafe del Mar. Doch leider wurde mein Eindruck etwas getruebt....
...da ich kein Hostel bzw. Bett fand. Ich suchte geschlagene 2 Stunden nach einer Uebernachtungsmoeglichkeit. Ich beging den Fehler mich nicht vorher drum zu kuemmern, aber ich bin ja schliesslich Backpacker, die finden doch immer etwas oder? Klar war es Samstag und es war wohl auch eine Art Filmfestival hier, aber sowas hab ich echt noch nicht erlebt, selbst die schaebigste Unterkunft hatte keine Schlafmoeglichkeit mehr. Ich fuhr ein wenig in Richtung Nachbarort und wurde nach langem Betteln fuendig. Ich bin fuer 2 Naechte auf einem Campingplatz ca. 5 km von Byron Bay entfernt in einem Zelt untergekommen. Das Zelt vermieten die normalerweise nicht, aber ich habe wohl Eindruck auf die vermietende Frau gemacht. Nachdem ich meine Sachen ausgepackt hatte und froh war die Nacht nicht im Auto verbringen zu muessen, ging ich zum Strand, der nur 3 Minuten von meinem Stellplatz entfernt liegt und genoss die letzten Sonnenstrahlen und die Tatsache etwas gefunden zu haben.
Nach der Dusche fuhr ich nochmal nach Byron Bay um mich ein wenig in das vielgelobte Nachtleben zu stuerzen. Nach einem tollen Essen bei einem Inder ging es an Strand, beobachte den Sternenhimmel und ging anschliessend ins Beaches. Dort hat man den Eindruck, dass der ganze Ort dort abends hingeht. Ich guckte mir noch die Live-Band an, unterhielt mich ein wenig mit ein paar Leuten, fuhr dann jedoch irgendwann wieder in Richtung Camping Platz und fiel vollkommen fertig ins Bett (die Spuren von gestern waren wohl schuld daran).
Heute morgen schlief ich zum ersten Mal richtig aus (bin halb 10), fruehstueckte ich in Ruhe, plante meine restlichen Tage in Australien und ging in die Stadt um dort mir alles genauer anzugucken. Jetzt bin ich hier und mal gucken, was der restliche Tag und Abend so mit sich bringt. Auf jeden Fall fuehl ich mich hier richtig wohl.
Morgen frueh gehts dann Richtung Coffs Harbour, wo ich die Nacht verbringe um anschliessend am naechsten Morgen wieder zu Sonja nach Sydney zu fahren um dort die restlichen 3 Tage zu verbringen.
Hoffe ihr Berliner verkraftet den BVG-Streik gut.
No Worries.
Sascha
PS: Fotos von Fraser Island sind hochgeladen, ziemlich viele, aber ich hab keine Zeit diese zu sortieren.
Freitag, 7. März 2008
Fraser Island
Ich hoffe ich geh euch nicht zu sehr auf die Nerven, dass ich immer nur schreibe: Es ist schoen, es ist toll, es ist unglaublich. Aber so ist es nun mal zur Zeit. Klar gibt es auch Momente an denen ich gerne in Berlin bei meinen Freunden und meiner Familie war (ja ehrlich), aber ich geniessen die Zeit hier echt sehr.
Aber jetzt mal zu den Details der zwei taegigen Tour. Ich wurde zusammen mit zwei anderen Deutschen (auf die ich nachher noch zurueck komme) um 8 Uhr am YHA mit unserem Bus bwz. unserem Guide, der uns die naechsten 2 Tage durch die Insel fuehrte, abgeholt. Es ging rauf auf die Faehre wo wir nach einer ca. 50 minuetigen Fahrt schliesslich auf Fraser Island ankamen. Von weitem hat mehr erst garnicht den Eindruck, dass es sich hier um eine Sandinsel handelt, da die ganze Insel Gruen ist. Doch spaetestens am Ufer bemerkt man es, da auf dieser Insel alle Strassen aus Sand sind und man nur mit 4 Rad-Antrieb darauf fahren kann btw. darf.
Den restlichen Vormittag verbrachten wir groesstenteils im Bus bzw. im Regenwald und unser Guide hielt oefter an um uns einzelne Phaenomene der Sandinsel zu erlaeutern. Wir hielten zum Mittagessen an einem netten Restaurant an und erste Kontakte wurden miteinander geknuepft (schliesslich verbringen wir ja alle zusammen 2 tage und eine Nacht). Nach dem Mittagessen ging es endlich zum Strand. Dort fuhren wir fast den ganzen Nachmittag entland Zwischenhalts an einem alten Wrack, einem netten Aussichtspool, einer Lagune und einem gesicherten Bereich, indem man im Meer schwimmen konnte. Der Haken am wunderbaren 75 Meilenstrand war naemlich die Tatsache, dass dieser sehr gerne von gefraessigen Haien und anderen Tieren heimgesucht wird, denen man lieber nicht begnen sollte. Der erste Tag verging wie im Fluge, war jedoch echt wunderbar, da das Wetter endlich auch mal mitspielte.
Am fruehen Abend kamen wir schliesslich an einem Camping Platz an. Nach einem kurzen Zwischenstop am oertlichen Shop, wo ich mich mit einigen Bieren eindeckte und einer kurzen Duschen wies uns unser sehr nette Guide die Zelte zu und bereitete anschliessend das Abendessen zu. Neben den 2 Maedels aus meinem Hotel (2 wirklich nette Klavierbauerinnen) schlossen wir an diesem Abend auch Bekanntschaft mit 2 Zuerichern, welche aber eigentlich aus Russland bzw. Lettland abstammen. Nach dem Essen stellten wir fest, dass wir eindeutig zu wenig Alkohol besorgt hatten und machten uns auf den Weg durchs Camping Ground auf der Suche nach ein paar Bier oder einer Flasche Wein. Leider wurden wir nicht fuendig, also verbrachten wir den restlichen Abend damit noch etwas Karten zu spielen und gingen frueh ins Bett, da wir am naechsten Morgen um 6:30 beim Fruehstueck erscheinen sollten.
Es wurde natuerlich bei mir 7 Uhr, was jedoch nicht so schlimm war, da ich nicht der einzige war, der etwas mehr schlaf brauchte. Nachdem Fruehstueck ging es nun weiter Richtung Sueden. Wir machten einen Duenensparzierganngt, machten Halt an einem netten See, liefen einen 2km langen Regenwaldsparzierweg entlang, picnicten, hielten wiederum an einem anderem wundervollen See und die Zeit verging wie im Fluge. Um 4 Uhr erreichten wir schliesslich die Faehre, die uns wieder zum Festland brachte.
Die Tour war wirklich sehr atemberaubend, da wirklich alles dabei war, um die Insel wirklich kennen zu lernen. Fraser Island hat wirklich wirklich verzaubert. Viele einsame Straende, wunderbare klare Seen, jede Menge wilde Tiere (wir sahen Dingos, Rieseneidechsen, jede Menge Voegel etc.) und blauer Himmel.
Jetzt bin ich wieder mit den 2 Maedels in Harvey Bay, werde gleich mit denen was essen und morgne frueh ueber Surfers Paradise ins unkonventionelle Byron Bay fahren.
Fraser Island, ick werd dir vermissen.
Gruesse in die Heimat.
Sascha
PS: Hab ganz viele Fotos gemacht, werde sie wohl in Byron Bay hochladen.
Mittwoch, 5. März 2008
Airlie Beach
Nachdem ich wieder auf mein Zimmer ging lernte ich meine Zimmerbewohner mal richtig kennen. Und das geht natuerlich am besten mit etwas Alkohol. Also holten wir 3 Pakte Weisswein (jeweils 4 liter Tetrapacks). Nach dem die ersten beiden geleert waren entschlossen wir uns mal endlich was zu essen zu machen (es war mittlerweile schon 8 Uhr abends). Der Walise, welcher mit seiner Freundin eine Weltreise macht, kochte uns ein herrliches Curry. Zwar sollte die Kueche um 9 schliessen, aber dank uns und unserem Englaender, der besoffen einfach alle Leute ansprach, konnten wir dort bis ca halb 10 sitzen. Als wir nun endgueltig rausgeworfen wurden gingen wir auf unser Zimmer und kuemmerten uns um den restlichen Wein. Als auch dieser Bottich geleert war gingen wir noch in einen Club. An mehr kann ich mich nich wirklich erinnern, nur dass ich am naechsten morgen viel zu frueh aufgewacht bin, da ich es nicht mehr gewohnt bin wodka red bull zu trinken und somit von der Energiedosis geweckt wurde.
Eine Stunde spaeter sass ich auch schon im Bus, der mich und weitere Leute zu unserem Rafting Boot fuhr. Eine Segeltour fuer die Whitesundays hatte ich nicht bekommen, da sie entweder wegen dem Wetter nicht starteten oder ich einfach den falschen Tag erwischt hatte. War aber nicht so schlimm, weil die Tour war echt der Hammer. Eigentlich hatte ich mich auf eine ruhige Tour auf einem Boot eingestellt. Doch spaetestens nach der Frage unseres Skippers, ob wir alle heute 100 Prozent fit sind, zweifelte ich an dieser Theorie. Die Nachwirkungen des Alkohols waren spaetestens nach 10 Minuten weggespuelt, dafuer sorgte das Adrenalin. Denn das Boot fuhr so dermassen schnell. Sowas hab ich echt noch nicht erlebt. Da das Meer auch sehr "rough" war, kann ich mir jetzt das Skydiving sparen, denn wie wir ueber die Wellen huepften war einfach phaenomenal. Wir hielten immer wieder an ein paar netten Straenden. Fotos hab ich leider nciht so viel gemacht, weil das Wetter einfach scheisse war. Es regnete sogar ab und zu. Ich lernte 4 nette Deutsche kennen und wir genossen den Trip sehr. Auf dem Rueckweg musste eine etwas breitere Dame der Geschwindigkeit Tribut zollen und uebergab sich neben mir. Zum Glueck traf sie das Wasser.
Endlich wieder festen Boden unter den Fuessen fuhr ich weiter nach MacKey, da ich schon mal etwas Strecke gut machen wollte. Ich fand ein nettes Hostel, ging zum Thailaender was essen und genoss mal wieder ein bescheidendes Zimmer ganz fuer mich alleine zu haben.
Heute morgen ging es dann ausgeschlafen bei meinem ersten "Festland-Sonnentag" 650 km in Richtung Harvey Bay. Die 8 stuendige Tour inklusive halbstuendiger Pause und Tankpause war angenehm zu fahren. Die Landschaft war huebsch, aber nicht fotografierwert (sorry daddy :P).
Jetzt bin ich gerade in einem wiedermal wundervollen YHA Hostel angekommen. Werde gleich nochmal zum Strand laufen, ein Sonnenuntergangsbad nehmen und dann mal gucken, wen man hier so kennelernt.
Als Fazit ueber Airlie Beach laesst sich sagen, dass ich sehr angetan war von der kleinen Stadt. Das lag vor allem an der netten Promenade (wieder mal mit Lagune), den jungen Leuten hier, den Leuten, die ich hier kennengelernt hab und an dem tollen Trip an die wunderschoenen Whitesundayislands. Nur das Wetter haette besser sein koennen, aber das wird schon noch.
Gruesse nach Berlin, Sydney und an alle anderen.
Sascha
PS: Fotos kann ich hier leider nicht hochladen, sind eh nichct so viele und nicht so toll. Ich gelobe Besserung.
Dienstag, 4. März 2008
Trip
Liebste Gruesse
Sascha
Montag, 3. März 2008
Eingeregnet
Gut gelaunt aufgrund des Hertha-Ergebebnisses (2:0) fuhr ich also erstmal eine gemuetliche 2 Stunden Tour entlang von vielen Bananenbauemen. nach Airlie Beach. Dort angekommen guckte ich mir erstmal den Strand an und machte einen kleinen Strandsparziergang. Kurz nach dem Weg zum Hotel gefragt erreichte ich schliesslich das von mehreren Seiten angekuendigte Treehouse. Und tatsaechlich. Es war echt nett. Natur pur wurde mir gesagt und so war es auch. Mitten im Regenwald ein aus Holz bestehendes YHA Hostel. Ich lies mich gleich von der Atmosphaere anstecken und packte mich in die Haengematte. Nach einem kleinen Regenschauer entschloss ich mich nochmal in die *Stadt* zu fahren um ein paar Besorgungen zu machen.
Wieder im Hostel lernte ich ein netten Deutschen kennen und wir unterhielten uns den restlichen Abend bzw. lasen etwas. Es war echt ein sehr gechillter Abend.
Am naechsten Morgen wurde ich von Regen gegen halb 7 geweckt. Doch das war nicht nur Regen. Sowas hab ich echt noch nicht erlebt. Und es hoerte auch nciht auf. Nachdem uns gesagt wurde, dass wir weder in die Stadt kommen wuerden geschweige den ich weiter fahren koennte, stellte ich mich schon auf eine weitere Nacht hier ein. Das Fruehstueck und mittag essen musste ich mir zusammen schlauchen bzw. kaufte ich mir an der Rezeption. Doch zum Glueck (da ich ja noch mehr sehen will) hoerte es dann gegen 12 Uhr mittags auf und man sagte uns, die Strassen seien alle befahrbar. Ich brachte Chris (den Deutschen) noch in die Stadt und fuhr dann in Richtung Tully, da dort eine Freundin von mir gerade arbeitet. Auf dem Weg dahin musste ich jedoch erstmal eine "flooded" Strasse ueberqueren. Ich ueberlegte mir ob ich es meinem Auto zutrauen sollte, doch im Endeffekt war es kein Problem. In Tully angekommen erreichte ich die besagte Freundin nicht, also fuhr ich weiter erstmal mit dem Ziel Townsville, da es mittlerweile wieder angefangen hatte zu regnen. Die Fahrt dorthin war auf den ersten 75 km echt anstrengend, aber irgendwann hatte ich die Regengrenze erreicht und ab da war es dann kein Problem mehr. In Townsvillle angekommen; entschloss ich, gleich noch weiter zu meinem urspruenglichen Ziel Airlie Beach zu fahren, da das Wetter passend zum autofahren war. Gegen halb 8 (es war mittlerweile dunkel) erreichte ich schliesslich Airlie Beach.
Dort angekommen mietete ich mich in einem Hostel direkt ueber den oertlichen Clubs ein. Die Fahrt hatte mich doch etwas geschafft, also ging ich nach dem ich eingecheckt hatte, etwas gegessen hatte und mir kurz die Innenstadt angesehen hatte in Richtung Bett. Unser 8 Bett Zimmer hatte sogar ein Fernsehr. Ich unterhielt mich noch etwas mit ein paar Englanedern aus meinem Zimmer und schlief schliesslich fix und fertig ein.
Heute Morgen fruehstueckte ich in Ruhe, wusche endlich mal meine Klamotten, buchte eine Fahrt zu den Whitesunday Islands fuer morgen und machte ein paar Besorgungen. Mal gucken was ich jetzt noch so mache. Vielleicht ein bischen die Tour weiterplanen, weil so ganz ohne planen fuehl ich mich irgendwie unwohl.
Morgen nach der Tour geht es dann erstmal ins 120 km entfernte MacKay, da ich schon etwas auf die tags darauf folgende Tour mit Richtung Fraser Island gut machen will.