So jetzt hab ich 30 Minuten Zeit ein paar kreative Worte zu schreiben. Der Abend vor der Tour entwickelte sich noch richtig witzig. Grund dafuer waren ein besoffener englaender, ein lustiger schwede, 2 nette Waliser (welche alle in meinem Zimmer wohnten) und jede Menge schlechter Wein!
Nachdem ich wieder auf mein Zimmer ging lernte ich meine Zimmerbewohner mal richtig kennen. Und das geht natuerlich am besten mit etwas Alkohol. Also holten wir 3 Pakte Weisswein (jeweils 4 liter Tetrapacks). Nach dem die ersten beiden geleert waren entschlossen wir uns mal endlich was zu essen zu machen (es war mittlerweile schon 8 Uhr abends). Der Walise, welcher mit seiner Freundin eine Weltreise macht, kochte uns ein herrliches Curry. Zwar sollte die Kueche um 9 schliessen, aber dank uns und unserem Englaender, der besoffen einfach alle Leute ansprach, konnten wir dort bis ca halb 10 sitzen. Als wir nun endgueltig rausgeworfen wurden gingen wir auf unser Zimmer und kuemmerten uns um den restlichen Wein. Als auch dieser Bottich geleert war gingen wir noch in einen Club. An mehr kann ich mich nich wirklich erinnern, nur dass ich am naechsten morgen viel zu frueh aufgewacht bin, da ich es nicht mehr gewohnt bin wodka red bull zu trinken und somit von der Energiedosis geweckt wurde.
Eine Stunde spaeter sass ich auch schon im Bus, der mich und weitere Leute zu unserem Rafting Boot fuhr. Eine Segeltour fuer die Whitesundays hatte ich nicht bekommen, da sie entweder wegen dem Wetter nicht starteten oder ich einfach den falschen Tag erwischt hatte. War aber nicht so schlimm, weil die Tour war echt der Hammer. Eigentlich hatte ich mich auf eine ruhige Tour auf einem Boot eingestellt. Doch spaetestens nach der Frage unseres Skippers, ob wir alle heute 100 Prozent fit sind, zweifelte ich an dieser Theorie. Die Nachwirkungen des Alkohols waren spaetestens nach 10 Minuten weggespuelt, dafuer sorgte das Adrenalin. Denn das Boot fuhr so dermassen schnell. Sowas hab ich echt noch nicht erlebt. Da das Meer auch sehr "rough" war, kann ich mir jetzt das Skydiving sparen, denn wie wir ueber die Wellen huepften war einfach phaenomenal. Wir hielten immer wieder an ein paar netten Straenden. Fotos hab ich leider nciht so viel gemacht, weil das Wetter einfach scheisse war. Es regnete sogar ab und zu. Ich lernte 4 nette Deutsche kennen und wir genossen den Trip sehr. Auf dem Rueckweg musste eine etwas breitere Dame der Geschwindigkeit Tribut zollen und uebergab sich neben mir. Zum Glueck traf sie das Wasser.
Endlich wieder festen Boden unter den Fuessen fuhr ich weiter nach MacKey, da ich schon mal etwas Strecke gut machen wollte. Ich fand ein nettes Hostel, ging zum Thailaender was essen und genoss mal wieder ein bescheidendes Zimmer ganz fuer mich alleine zu haben.
Heute morgen ging es dann ausgeschlafen bei meinem ersten "Festland-Sonnentag" 650 km in Richtung Harvey Bay. Die 8 stuendige Tour inklusive halbstuendiger Pause und Tankpause war angenehm zu fahren. Die Landschaft war huebsch, aber nicht fotografierwert (sorry daddy :P).
Jetzt bin ich gerade in einem wiedermal wundervollen YHA Hostel angekommen. Werde gleich nochmal zum Strand laufen, ein Sonnenuntergangsbad nehmen und dann mal gucken, wen man hier so kennelernt.
Als Fazit ueber Airlie Beach laesst sich sagen, dass ich sehr angetan war von der kleinen Stadt. Das lag vor allem an der netten Promenade (wieder mal mit Lagune), den jungen Leuten hier, den Leuten, die ich hier kennengelernt hab und an dem tollen Trip an die wunderschoenen Whitesundayislands. Nur das Wetter haette besser sein koennen, aber das wird schon noch.
Gruesse nach Berlin, Sydney und an alle anderen.
Sascha
PS: Fotos kann ich hier leider nicht hochladen, sind eh nichct so viele und nicht so toll. Ich gelobe Besserung.
Mittwoch, 5. März 2008
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